Marktkommentare

Marktkommentar 03.12.2025
Der baerishe Markt herrschte auch in der letzten Woche in Erwartung einer Deeskalation im Krieg in der Ukraine. Nach den neusten Nachrichten ist jedoch noch kein Ende der Auseinandersetzungen kurzfristig zu erwarten. Auch im Terminmarkt ist noch keine Erwartung eines Friedensabkommens zu sehen. Ukrainische Angriffe auf Russisch verbundene Öltanker verschärfen die Spannungen zusätzlich in der Region.
Eine zu erwartende Überproduktion, sowie schwächelnde Wirtschaft-Daten drücken die Notierungen an den Börsen. Die allgemeinen Aussichten tiefere Preise sind intakt.
In Europa haben zahlreiche Raffinerien ihre Herbstwartungen abgeschlossen und sind wieder mit voller Kapazität am Markt
Insgesamt bleiben die Aussichten für einen baerischen Markt weiter bestehen.
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Marktkommentar 25.11.2026
Das ganze Augenmerk des Handels richtet sich auf die Friedensverhandlungen Ukraine / Russland in Genf. Eine Einigung wird sich vermutlich auch auf die Sanktionen gegen Russland auswirken, wonach mit dem Öffnen des Markts mehr Öl fliessen wird.
Preisstützend könnte eine im Gespräch stehende Zinssenkung des Fed in den USA haben.
Der Grundtrend zu tieferen Ölpreisen wird weiter anhalten, abgesehen von möglichen Reaktionen bei einer Nichteinigung der Verhandlungen in Genf.
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Marktkommerntar 18.11.2025
- Nach fundamentale Einschätzung sollen Ölpreise in den nächsten Monaten dank Erwartung eines drohenden Überangebots fallen.
- In der wichtigen russishe Noworossijsk-Verladestation sind die Schäden durch ukrainische Drohnen nicht so gravierend wie befürchtet, Tanker können wieder beladen werden.
- Die US-Sanktionen wirken, russische Ölexporte, Russland bietet Rohöl mit erheblichen Rabatten im Weltmarkt an.
- Nach zehnwöchigem Revisionsunterbruch läuft Europas größte Raffinerie in Rotterdam wieder an.
- Hohe, schwankende Volatilität bleibt bestehen; geopolitische Ereignisse können in beide Richtungen die Preise stark beeinflussen.

Matktkommentar 12.11.2925
Deutliche Marktreaktionen auf geopolitische Entwicklungen
Die jüngsten US-Sanktionen sowie die erfolgreichen ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Raffinerien zeigen nun spürbare Auswirkungen auf die internationalen Energiemärkte. Der erhebliche Ausfall russischer Raffineriekapazitäten über nahezu alle Mineralölprodukte hinweg führt auch im europäischen Handel zu merklichen Preissteigerungen. Besonders beim Gasöl kam es innerhalb weniger Stunden zu Preissprüngen zwischen 4 und 11 Prozent.
In den USA richtet sich der Blick heute auf das Repräsentantenhaus, wo über eine baldige Beendigung des aktuellen Government Shutdowns abgestimmt werden soll. Eine Einigung könnte kurzfristig für Entspannung an den Finanzmärkten sorgen.
Unterdessen hat die Huthi-Gruppe signalisiert, ihre…
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Marktkommentar 04.11.2025
Die letzten Wirtschaftsdaten der USA, wie auch von Europa zeigen eine Verlangsamung der Wachstumsdynamik. Dies gilt auch für die chinesischen Produktionsdaten, die unter den Erwartungen liegen.
Die OPEC+ hat sich am Wochenende darauf geeinigt hat, im Dezember die Produktionskürzungen von 137.000 Fass pro Tag rückgängig zu machen. Zusätzlich wollen sie auch die gelplante Quote des 1. Quartals im nächsten Jahr aussetzen. Ein klares Zeichen, dass sich die Produzenten jetzt auch zur Überproduktion Gedanken machen.
Die fundamentalen Daten zeigen nach abwärts, die geopolitische Ereignisse sind Faktoren, die immer noch ein Risiko darstellen.
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Marktkommentar 28.10.2025
Die Preisentwicklung der vergangenen Woche verdeutlichte die weiterhin instabile Marktlage am Ölmarkt. Neben den Fördermengen erwiesen sich vor allem die Verarbeitungskapazitäten in den Raffinerien als preisbestimmender Faktor.
Ein unerwarteter, massiver Ausfall der Al-Zour-Raffinerie in Kuwait – mit einer Kapazität von rund 600‘000 Fass pro Tag und bedeutend für die europäischen Mineralölimporte – führte zu einem kurzfristigen, deutlichen Preisanstieg.
Trotz dieser Störung bleibt die fundamentale Marktsituation unverändert: Für das kommende Quartal wird weiterhin ein Rohölüberangebot erwartet. Entsprechend dürfte der Markt von erhöhter Volatilität geprägt bleiben, wobei geopolitische Entwicklungen weiterhin eine zentrale Rolle spielen.
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Marktkommentar 21.10.2025 *
- Die Preisentwicklung am Ölmarkt bleibt uneinheitlich. Ein anhaltend hohes Angebot seitens der OPEC+ trifft auf eine nachlassende globale Nachfrage, was insgesamt preisdämpfend wirkt.
- Ukrainische Angriffe auf russische Ölanlagen zeigen erneut Wirkung. Der jüngste Ausfall der Nowokuivyske-Raffinerie führte zu einer vollständigen Produktionsunterbrechung. Infolge der reduzierten russischen Produktproduktion steigen die Preise für bestimmte Ölprodukte regional spürbar an.
- Auf makroökonomischer Ebene zeigen sich Anzeichen einer Abschwächung der globalen Leistungsbilanzen.
- Die geopolitischen Spannungen bleiben derzeit vergleichsweise gering, was den Markt tendenziell bearish beeinflusst.

Marktkommentar 21.10.2025

Marktkommentar 14.10.2025
Die Ölpreise zeigen sich derzeit volatil, geprägt von einem Spannungsfeld zwischen steigendem Angebot und geopolitischen Risiken. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) dürfte das globale Rohölangebot 2026 um rund 3 Mio. Fass pro Tag zulegen, während das Nachfragewachstum mit etwa 700.000 Fass pro Tag deutlich hinterherhinkt. Ein Überschuss am Ölmarkt ist damit wahrscheinlich.
Kurzfristig fließt ein Großteil der zusätzlichen Mengen in strategische Reserven, vor allem in China, was den unmittelbaren Druck auf die Spotmärkte etwas abfedert.
Auf der Angebotsseite wirken jedoch ukrainische Angriffe auf russische Ölanlagen mit einem geschätzten Ausfall von 500.000 Fass pro Tag als potenzieller Störfaktor. Gleichzeitig bleibt die Preisentwicklung stark von geopolitischen Einflüssen…
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Marktkommentar 07.10.2025
Der europäische Markt ist mit Mineralölprodukten gut versorgt, was sich in sinkenden Preisen widerspiegelt.
An der letzten OPEC+-Sitzung wurde beschlossen, die Produktionsgrenzen um 137‘000 Fass pro Tag zu erhöhen – weniger, als der Markt erwartet hatte.
Andererseits waren die ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien erfolgreicher und führten zu geringeren Exporten von Produkten sowie zu einer angespannten Versorgungslage im Inland.
China nutzt die tieferen Notierungen, um seine Reserven aufzufüllen.

Marktkommentar 30.09.2025
- Nach einem zwischenzeitlichen Preisanstieg, ausgelöst durch Meldungen über angebliche ukrainische Angriffe auf russische Ölanlagen, haben sich die Ölpreise wieder abgeschwächt. Grund dafür sind mehrere Faktoren: Die Pipeline nach Ceyhan arbeitet regulär, sodass Tanker vor Ort beladen werden können. Zudem sorgen zusätzliche Lieferungen für eine gute Versorgungslage in den Mittelmeer-Staaten. Gleichzeitig tragen die jüngsten Friedensbemühungen im Gazastreifen zur Entspannung geopolitischer Risiken bei, wodurch sich der Risikozuschlag in der Preisbildung reduziert.

Marktkommenter 23.09.2025
Die Ölpreise stehen aktuell unter Abwärtsdruck. Kuwait hat seine Produktionskapazität auf ein 10-Jahres-Hoch von 3,2 Mio. Fass/Tag ausgeweitet, fördert jedoch derzeit nur rund 2,6 Mio. Fass/Tag – ein Hinweis auf erhebliche Reserven. Zudem haben Irak und die kurdische Regierung nach fast zweijährigem Stillstand die Wiederaufnahme der Pipeline-Exporte nach Ceyhan vereinbart, was zusätzliche Mengen für Europa bedeutet.
Geopolitische Risiken bleiben bestehen: Die Ukraine attackiert erneut russische Raffinerien, während Moskau ein Exportverbot für Dieselprodukte erwägt.
Diese Faktoren beeinflussen jedoch primär die Raffineriemargen und Produktmärkte, weniger das Rohölangebot. Insgesamt überwiegen die Angebotsfaktoren, sodass die Fundamentaldaten derzeit klar in Richtung sinkender Ölpreise…
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Marktkommentar 16.09.2025
Die U.S. Energy Information Administration (EIA) prognostiziert für 2025 ein weltweites Überangebot von rund 1,7 Mio. Fass pro Tag, für 2026 etwas geringer mit 1,6 Mio. Fass pro Tag. Parallel steigen die Lagerbestände, während die globale Nachfrage nur verhalten wächst. Fundamentale Faktoren sprechen damit klar für sinkende Preise.
Gegenläufig wirken geopolitische Risiken. Die Ukraine hat ihre Drohnenangriffe auf russische Raffinerien deutlich ausgeweitet, zuletzt wurde die Kirishi-Anlage zum wiederholten Mal getroffen und dürfte über Wochen nur eingeschränkt produzieren. Solche Ausfälle können kurzfristig Engpässe erzeugen und die Preise stützen.
In den USA zwingt das niedrige Preisniveau bereits etliche Fracking-Unternehmen zur Stilllegung von Bohranlagen. Das verdeutlicht die…
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Marktkommentar 09.09.2025
Ölpreise bleiben hoch volatil
Die Ölpreise zeigen sich weiter nervös: Schwankungen von bis zu fünf Prozent verdeutlichen die Unsicherheit am Markt. Die OPEC+ hat die Förderobergrenzen weniger stark angehoben als erwartet. Zudem müssen sechs Mitglieder, die in den vergangenen Jahren über ihre Quoten hinaus gefördert haben, ihre Übermengen bis Mitte 2026 ausgleichen.
Auf der Nachfrageseite stützen robuste Konjunkturdaten aus China die Preise. Hinzu kommen verschärfte westliche Sanktionen gegen russische Energieexporte. Dennoch wird weiterhin von einer möglichen Überproduktion gesprochen. Die Preisfindung bleibt damit in einem Spannungsfeld aus Angebots- und Nachfragesignalen hoch volatil.
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Marktkommentar 02.09.2025
Ölmarkt: Rallye treibt Brent unter 70 USD
Nach einer Phase leichter Volatilität setzte am Ölmarkt eine starke Rallye ein, die Brent knapp unter die Marke von 70 US-Dollar führte. Ausschlaggebend sind anhaltende Drohnenangriffe der Ukraine auf russische Raffinerien: Rund 1,1 Mio. Fass pro Tag – etwa 17 % der Kapazität – sind laut Reuters derzeit ausgefallen.
Im Vorfeld des OPEC-Treffens am kommenden Sonntag richtet sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer verstärkt auf mögliche Produktionsentscheidungen. Zusätzlichen Auftrieb erhalten die Preise durch robuste Konjunktursignale aus der Eurozone: Der Industrie-PMI kletterte erstmals seit 2022 wieder über die Wachstumsschwelle von 50 Punkten.
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Marktkommentar 26.08.2025
- Die Ölpreise stehen derzeit unter dem Einfluss mehrerer gegenläufiger Faktoren. Auf fundamentaler Ebene belastet ein anhaltendes Überangebot bei gleichzeitig schwacher Nachfrage die Preisentwicklung. Hinzu kommen geopolitische Risiken: Konflikte und Angriffe auf Förder- und Infrastrukturanlagen erhöhen die Gefahr von Angebotsausfällen und verstärken damit die Volatilität. Auch auf der Raffinerieseite sorgen Produktionsrückgänge und Unterbrechungen in den Lieferketten für zusätzliche Preisschwankungen. Von geldpolitischer Seite könnten die erwarteten Zinssenkungen in den USA die Nachfrage etwas stützen und damit den Preis stabilisieren. Insgesamt bleibt das Marktumfeld jedoch auf absehbare Zeit von Unsicherheit und hoher Volatilität geprägt.

Martktkommentar 19.08.2025
Die Energiemärkte zeigen sich weiterhin stark volatil. Nach den jüngsten Friedensgesprächen zur Ukraine schwanken die Preise deutlich, ohne dass sich eine klare Richtung abzeichnet. Ukrainische Drohnenangriffe haben erhebliche Schäden an russischen Energie- und Militäranlagen verursacht. Infolge dessen wurden russische Rohöllieferungen nach Ungarn eingestellt, zudem muss die Lukoil-Raffinerie in Wolgograd für mehrere Wochen stillgelegt werden.
Auf der Angebotsseite droht zusätzliche Unsicherheit: Der Hurrikan „ERIN“ bewegt sich im mittleren Atlantik nordostwärts und könnte den Transatlantik-Schiffsverkehr beeinträchtigen.
Insgesamt werden die Preise derzeit von geopolitischen Risiken und kriegerischen Nachrichten auf einem hohen Niveau gehalten. Fundamentale Faktoren wie Angebot und…
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Marktkommentar 12.08.2025
Seit Juli zeigt sich der Rohölmarkt leicht bearisch, getrieben durch weltweite Handelsrisiken. Verstärkend wirkt die Ankündigung der OPEC, ab September die tägliche Fördermenge um 547.000 Fass zu erhöhen – ein Angebotsschub, der tendenziell preisdämpfend wirkt.
Auf der Gegenseite unterstützen mehrere Faktoren die Preise: Die 90-tägige Verzögerung im Zollabkommen zwischen den USA und China sorgt kurzfristig für Entspannung an den Handelsfronten. Hinzu kommt die anhaltende Hitze im Nahen Osten, die den Eigenbedarf erhöht und die Exportmengen im Juni sinken liess.
Naturereignisse bleiben ebenfalls ein Unsicherheitsfaktor: Mit dem Hurrikan „ERIN“ rückt ein potenzieller Produktions- und Transportstörfaktor für die US-Ölindustrie in den Fokus.
Ausblick: Die Marktbewegungen dürften in…
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Marktkommentar 05.08.2025
Die aktuellen technischen Analysen für Gasöl und Brent deuten auf einen baerischen Trend hin – mit anderen Worten: die Preisentwicklung zeigt derzeit nach unten. Doch dieser rein technische Ausblick steht im Spannungsfeld einer Reihe politischer und fundamentaler Einflüsse, die den Markt entscheidend prägen und jederzeit zu einer Trendwende führen könnten.
Besonders ins Gewicht fallen hierbei politische Entscheidungen, allen voran mögliche Strafzölle, die US-Präsident Trump ins Spiel bringt, um eigene politische Ziele durchzusetzen. Solche Massnahmen bergen erhebliches Potenzial, die Marktstimmung abrupt zu verändern und neue Preisdynamiken auszulösen.
Ein Blick auf den internationalen Ölhandel verdeutlicht die Komplexität der Lage: Indien importiert derzeit grosse Mengen Rohöl aus…
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Marktkommentar 29.07.2025
- Nach dem Zustandekommen des Handelsabkommens zwischen Europa und den USA haben sich die Ölpreise stabilisiert. Allerdings ist der Preis, den Europa in den nächsten drei Jahren für US-Energierohstoffe im Wert von 250 Milliarden Euro jährlich zahlen muss, höher als die Exportkapazität der USA, was die Preise weiter beeinflussen könnte. Zusätzlich wirken die Schliessung der Prax-Raffinerie in England, die täglich 30.000 Fass Benzin welche weniger produziert, sowie das vollständige Exportverbot Russlands für Benzin bis Ende August preistreibend. Diese Massnahmen reduzieren das Angebot auf dem Markt und treiben die Preise nach oben.
- Politisch ist die Lage momentan sehr angespannt. Präsident Trump hat Moskau am 14. Juli 50 Tage Zeit gegeben, den Krieg zu beenden, andernfalls drohen…

Marktkommentar 22.07.2025
- Es sieht so aus, als ob das allgemeine Markgeschehen momentan ziemlich unsicher ist, was zu nervösen Preisschwankungen in beide Richtungen führt. Die Faktoren, die dabei eine Rolle spielen, sind unter anderem die US-Zollvorschriften, ein Ausfall einer Raffinerie in England aufgrund einer Insolvenz, die stärkere chinesische Industrieproduktion im letzten Quartal sowie die bevorstehende Markteinführung grosser Mengen billigen US-Ethanols.
- Insgesamt bleibt der Grundton im Ölmarkt eher leicht bearish, also tendenziell eher fallend.

Matktkommentar 15.07.2025
- Im Vorfeld einer wichtigen Ankündigung von Präsident Trump zu Russland, von der erwartet wird, dass das Weiße Haus seinen Ton gegenüber Russland verschärfen wird sind die Ölnotierungen an den Börsen beachtlich anmgestiegen. Mit der gestern gesprochenen 50 Tagen Frist sind zweifel am Ernst der Drohungen aufgekommen, was die Preise drückt.
In einem volatilen Markt mit hohen Ausschlägen reagiert der Markt mehrheitlich auf fundamentalen Nachrichten, wie eine leicht verbesserte Wirtschaftsleistung in China.

Marktkommentar 08.07.2025
Die OPEC+ hat am Samstag beschlossen, die Fördermenge um 548.000 Fass pro Tag zu erhöhen. Die Auswirkungen dieser Produktionssteigerung wurden jedoch durch die Ankündigung Saudi-Arabiens kompensiert, die Verkaufspreise für Lieferungen in den asiatischen Raum deutlich anzuheben. Die Marktreaktion auf den unerwartet starken Produktionsanstieg der OPEC+ fiel insgesamt verhalten aus. Händler verweisen darauf, dass die physischen Märkte aufgrund saisonal bedingter Nachfrage angespannt bleiben. Zudem sorgen die weiterhin ungeklärten US-Zollvorschriften für anhaltende Unsicherheiten. Dies nährt die Befürchtungen hinsichtlich einer steigenden Inflation und eines verlangsamten Wirtschaftswachstums. Unterstützend für die Raffinerprodukte wirken derzeit auch die laufenden Wartungsarbeiten in mehreren…
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Marktkommentar 01.07.2025
Die Ölnotierungen an den Börsen befinden sich derzeit auf einem niedrigen Niveau, nachdem die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten nachgelassen haben. Es wird erwartet, dass die OPEC+ ab August erneut die Fördermengen um 411.000 Fass pro Tag erhöhen wird. Die nächste Sitzung ist für den 6. Juli angesetzt. Experten rechnen mit einem Überangebot an Rohöl.
Gleichzeitig sorgen die amerikanischen Zollverhandlungen für zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit – insbesondere im Verhältnis zu Kanada, einem der wichtigsten Öllieferanten der USA.
Sollten keine unerwarteten politischen Entwicklungen eintreten, dürfte sich der bearishe Markttrend fortsetzen.
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Marktkommentar 24.06.2025
• Der Angriff Israels auf den Iran hat zunächst eine starke Hausse bei den Ölpreisen ausgelöst.
• Nach dem Eintritt der USA in die Kriegshandlungen wurde die Preissteigerung durch eine bearishe Handelstendenz abgelöst.
• Die zögerliche Reaktion Irans, kursierende Gerüchte sowie schliesslich die Waffenstillstandserklärung von Präsident Trump liessen die Ölpreise drastisch einbrechen. Reeder berichten, dass der Öltankerverkehr in der Strasse von Hormus derzeit normal verläuft, mit 22 Tankern, die am Sonntag in den Golf ein- und ausfuhren.
• Trotz Waffenstillstand kam es kurz danach wieder zu Raketenangriffen zwischen Israel und dem Iran, was einen Bruch der Abmachungen darstellt.
• Ein geringeres geopolitisches Risiko lenkt die Aufmerksamkeit wieder auf fundamentale Daten, die…

Marktkommentar 17.06.2025
Der Markt erwartet, dass die OPEC+ Gruppe, die mehr als die Hälfte der Weltproduktion liefert, ihren Förderanteil nochmals ausweitet. Die prognostizierten Fördermengen übersteigen beachtlich die erwarteten Verbrauchsmengen, laut IEA (International Energy Agency) . Laut diesen Prognosen, sollten erhebliche Überproduktionen zu einen bearischen Markt führen.
Der Angriff Israels gegen den Iran hat eine Schockwelle im Ölmarkt hervorgerufen. In den Preisen wird ein erheblicher Teil als Risikogeld mit einberechnet. Dies, obwohl bis heute keine Ölanlagen, die international handeln, von Kriegen betroffen sind.
Das Risiko, dass bei einer Ausweitung der kriegerischen Angriffe die Handelswege gestört werden ist gross und zeigt sich heute in einer bedeutenden Risikomarge.
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Matktkommentar 10.06.2025
Die steigenden Notierungen werden gestützt durch ein Optimismus an den Börsen hervorgerufen durch Fortschritte bei den Handelsgesprächen zwischen den USA und China Laut den Reuters-Umfragen zur OPEC Produktion ist der Anstieg geringer aus als erwartet Ausgefallen. Morgan Stanley sagte Es gibt keine Anzeichen dass Saudi-Arabien die Produktion, dass trotz der jüngsten Produktionsvereinbarungen deutlich erhöht habe.
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Marktkommentar 03.06.2025
Der seit den 13 Mai andauernden Baissetrends wird durch geopolitische Ereignisse, wie der Drohnenangriff auf russische Basen mit kurzen Rallyes unterbrochen.
Die OPEC+ hat erneut eine Produktionssteigerung von 411000 Fass pro Tag ab Juli beschlossen, was die Preise aus Sorgen eines Überangebots drückt. Die erhöhten Förderungen wird hauptsächlich von Saudi Arabien getragen. Andere OPEC+ Mitglieder hatten zuvor schon Ihre Quoten überschritten und sind am Limit ihrer Kapazität an gelangt.
Die Förderung von Rohöl in Canada ist durch die Waldbrände erheblich gestört. Der Ausfall übersteigt rund 300000 Fass pro Tag. Die Preise werden zusätzlich unterstützt durch die Nachricht, dass die Bayernoil-Raffinerie in Deutschland die Heizölproduktion aufgrund eines ungeplanten Ausfalls voraussichtlich…
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Marktkommentar 13.05.2025
Die OPEC+ hat bereits ihre Produktionssteigerungen für Juni angekündigt und wird voraussichtlich im Juli weitere 411.000 Barrel pro Tag hinzufügen. Analysten gehen davon aus, dass dies die letzte Erhöhung sein könnte, da die wirtschaftliche Aktivität nachlässt. Sollte die globale Nachfrage nicht mit dem Angebot Schritt halten, könnte dies die Ölpreise weiter unter Druck setzen. Goldman Sachs prognostiziert für den Sommer Brentpreise zwischen 56 und 60 Dollar pro Fass.
Die Marktvolatilität bleibt also hoch, insbesondere angesichts der Unsicherheiten in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China sowie der geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten. Es wird spannend zu beobachten, wie sich die OPEC+ in den kommenden Monaten positioniert.
Mehr LesenDisclaimer
Die in diesem Marktbericht enthaltenen Aussagen geben die aktuelle Markteinschätzung von Conrad-Storz AG wieder.
Die Informationen stellen keine Beratung bzw. Empfehlung zum Kauf bzw. Verkauf von Brenn- oder Triebstoffen dar. Für die Richtigkeit und/oder Vollständigkeit der Informationen können wir keine Gewähr übernehmen. Alle Angaben hinsichtlich der Preisentwicklung sind indikativer Natur, beziehen sich auf die Vergangenheit und erlauben keine garantierten Prognosen für die Zukunft.












Marktkommentar 09.12.2025
Bei den fundamentalen Aussichten über die Preisentwicklung hat sich nichts geändert. Die globale Ölproduktion steigt, sowohl bei Nicht-OPEC-Ländern als auch bei OPEC, sodass das Angebot das aktuelle Nachfragewachstum übersteigt. In vielen grossen Volkswirtschaften ist die Nachfrage geringer als erwartet insbesondere bei China und anderen Schwellenländern.
Gestützt werden die Notierungen durch mangelnde Fortschritte bei den Friedensgesprächen in der Ukraine und in der Erwartung, dass die FED morgen die Zinsen senken wird. Auch die Preise sind höher, nachdem bekannt wurde, dass das OPEC-Angebot im November trotz einer Vereinbarung zur Erhöhung der Versorgung tatsächlich gesunken ist.
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