Marktkommentare

Marktkommentar 04.08.2026
Die Ölpreise stehen unter Druck, getragen von der Hoffnung der Finanzmärkte auf eine diplomatische Annäherung im Nahen Osten. Auslöser sind Spekulationen über ein mögliches Abkommen mit dem Iran, obwohl Teheran zuletzt erklärte, ausschließlich mit Oman verhandeln zu wollen und derzeit keine Gespräche mit Washington zu planen. Derartige Aussagen wurden in der Vergangenheit jedoch mehrfach kurzfristig revidiert. Unverändert bleibt der Schiffsverkehr im Persischen Golf mit erhöhten Sicherheitsrisiken belastet.
Parallel dazu berät die OPEC+ über eine weitere Anhebung der Fördermengen. Die nächste richtungsweisende Entscheidung wird für den 6. September erwartet. Zwar könnten geplante Produktionssteigerungen aufgrund anhaltender Lieferstörungen im Persischen Golf nicht vollständig umgesetzt…
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Marktkommentar 28.07.2026
Die internationalen Rohölmärkte bleiben von geopolitischen Risiken geprägt. Die Kampfpause zwischen den USA und dem Iran wirkt zwar kurzfristig preisdämpfend, die Sicherheitslage im Nahen Osten bleibt jedoch angespannt.
Die Angriffe der Huthi-Rebellen auf den Schiffsverkehr im Roten Meer sowie Treffer auf Teile der saudi-arabischen West-Ost-Pipeline erhöhen das Risiko von Versorgungsunterbrechungen. Bei einer weiteren Eskalation könnte der Brent-Preis wieder über 100 US-Dollar je Barrel steigen.
Eine grosse Unbekannte sind die sinkenden globalen Rohöllagerbestände. Entsprechend reagieren die Finanzmärkte weiterhin mit hoher Volatilität auf geopolitische Nachrichten.
Begrenzte Raffineriekapazitäten, Sanktionen und Einschränkungen im Tankerverkehr sorgen für eine anhaltend feste Preise…
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Marktkommentar 22.07.2026
Die geopolitischen Risiken auf den globalen Energiemärkten bleiben erhöht. Zunehmende Spannungen in der Straße von Hormus steigern das Risiko von Unterbrechungen oder Einschränkungen der Öltransporte aus den wichtigsten Exportstaaten der Region. Dies könnte zu höheren Versicherungsprämien, steigenden Frachtraten sowie temporären Beeinträchtigungen der Hafenaktivitäten führen.
Zusätzlich verschärfen die Huthi-Rebellen im Jemen ihre Drohungen gegen den Schiffsverkehr im Roten Meer. Insbesondere Verbindungen zu Saudi-Arabien stehen im Fokus möglicher Angriffe. Dies erhöht den Risikoaufschlag für Lieferketten und Transportversicherungen und belastet die Versorgungssicherheit in der Region.
Am CPC-Terminal in Noworossijsk führte ein Drohnenangriff…
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Marktkommentar 30.06.2026
Die Situation rund um die Strasse von Hormus hat sich bislang nicht grundlegend entspannt. Trotz der optimistischen Aussagen von US-Präsident Trump bleiben die Spannungen in der Region bestehen. Aus dem Iran kommen weiterhin Signale, die auf eine selbstbewusste Haltung gegenüber dem Westen hindeuten. Medienberichten zufolge prüfen Iran und Oman zudem Möglichkeiten, den Schiffsverkehr durch die Meerenge stärker zu kontrollieren und Gebühren für die Durchfahrt zu erheben.
Sollten zusätzliche Hürden oder Mautgebühren eingeführt werden, könnten sich die Transportkosten für Rohöl und Mineralölprodukte erhöhen. Gleichzeitig würden die ohnehin gestiegenen Risiken für Tanker in der Region voraussichtlich zu höheren Versicherungsprämien führen. Beides hätte das Potenzial, die Lieferketten…
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Marktkommentar 23.06.2026
Die Preise für Mineralölprodukte stehen aktuell unter Druck. Auslöser ist die Entscheidung der USA, Iran erstmals seit Jahrzehnten eine weitreichende Ausnahmegenehmigung für den Verkauf von Rohöl und Petrochemieprodukten bis zum 21. August zu gewähren. Die Regelung umfasst nicht nur unbegrenzte Exportmengen, sondern erlaubt auch Transaktionen in US-Dollar sowie Geschäfte mit US-amerikanischen Handelshäusern.
Hintergrund sind die zuletzt erzielten Fortschritte in den Verhandlungen zwischen Washington und Teheran. Dabei wurden neben einer Lockerung der Sanktionen gegen iranische Ölexporte auch Fragen zur Sicherheit der Schifffahrtsrouten in der Strasse von Hormus erörtert.
Die Rohölmärkte reagierten entsprechend mit Preisabschlägen. Marktteilnehmer rechnen damit, dass zusätzliche iranische…
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Marktkommentar 16.06.2026
Die laufenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran nähren die Hoffnung auf eine schrittweise Normalisierung der Beziehungen. Solange jedoch wesentliche Vertragsdetails ungeklärt bleiben, dürften positive Impulse für die Rohölpreise begrenzt sein.
Vor diesem Hintergrund hat Goldman Sachs seine Preisprognosen angepasst und rechnet angesichts einer möglichen Erholung des Angebots aus der Golfregion mit etwas geringerem Aufwärtsdruck. Gleichzeitig wirken bestehende Lagerbestände sowie strategische Reserven stabilisierend, sodass sich der Markt derzeit eher in einer Phase der Stabilisierung als des weiteren Defizitaufbaus befindet.
Geopolitische Risiken bleiben jedoch ein wesentlicher Einflussfaktor. Der bestätigte Drohnenangriff auf Jaroslawl im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt…
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Marktkommentar 09.06.2026
Nach einem turbulenten Wochenende im Nahen Osten haben sich die geopolitischen Spannungen zunächst etwas beruhigt. Die Risikoprämien an den Energiemärkten sind entsprechend zurückgekommen, was sich in sinkenden Preisen widerspiegelt. Gleichzeitig bleibt die Lage fragil, da weiterhin keine substantiellen Fortschritte in den Gesprächen zwischen den USA und Iran erkennbar sind.
Analysten der Saxo Bank weisen darauf hin, dass insbesondere eine mögliche Schliessung der Strasse von Hormus die globalen Energiemärkte erheblich verengen würde. Ein solches Szenario würde das ohnehin knappe Angebot deutlich verschärfen und das Zeitfenster für physische Engpässe weiter verkürzen. Zwar könnte eine nachlassende Nachfrage kurzfristig etwas entlastend wirken, strukturell bleibt das Risiko jedoch…
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Marktkommentar 02.06.2026
In einem volatilen Markt stehen die Ölpreise derzeit unter Druck. Widersprüchliche Nachrichten zu den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran sorgen für Verunsicherung. Einerseits wird berichtet, dass keine weiteren Verhandlungen stattfinden sollen, solange die iranische Forderung nach einem Stopp der israelischen Militäroperationen im Libanon und im Gazastreifen nicht erfüllt wird. Andererseits erklärte US-Präsident Trump, die Gespräche mit iranischen Führungspersönlichkeiten würden „mit rasantem Tempo“ fortgesetzt.
Die weitere Entwicklung des Ölpreises wird damit weiterhin stark von Schlagzeilen rund um die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran beeinflusst.
Unterstützung erhalten die Preise zudem durch anhaltende ukrainische Angriffe auf russische Ölanlagen. Darüber hinaus wächst…
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Marktkommentar 26.05.2026
Die amerikanischen Zusicherungen über baldige Friedensgespräche mit dem Iran liessen die Ölpreise zunächst sinken. Die Angriffe der vergangenen Nacht auf iranische Stellungen sprechen jedoch eine andere Sprache. Gleichzeitig zeigt Iran mit den erteilten Durchfahrtsbewilligungen, dass Teheran die Kontrolle über die Lage behalten will und keinerlei Eile für einen Friedensplan erkennen lässt.
Fakt bleibt, dass die globalen Öllagerbestände weiter sinken. Es verbleibt die Versorgung aus den USA durch Schieferöl, neu auch aus den im Aufbau liegenden Anlagen in Westafrika sowie die kriegsbedingt erschwerte Versorgung aus Russland.
Die Ölpreise dürften deshalb weiterhin auf hohem Niveau bleiben, wobei sich die Brent-Notierungen im Bereich von rund 100 Dollar pro Fass bewegen könnten. Kurzfristig…
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Marktkommentar 19.05.2026
Präsident Trump will jetzt ernsthaft mit dem Iran verhandeln und legt vorläufig einen neuen Angriff auf den Iran auf Eis. Neuigkeiten, die den Preisanstieg der Notierungen bremsen könnten, bleiben abzuwarten. Zudem verlängerten die USA bis zum 17. Juni die Ausnahmegenehmigung für den Kauf von russischem Öl, das bereits auf Tankern verladen ist.
Ein unterschätzter Überschuss an Rohöl, der in Lagertanks und an Bord von Schiffen gelagert wurde, hat die Nachschubverluste abgefedert, als die Versorgung durch das Persische Golf vor zweieinhalb Monaten geschlossen wurde. Diese Mengen schwinden nun in hohem Tempo. Der Abbau privater Lagerbestände und staatlicher strategischer Reserven sowie ein durch die hohen Preise bedingter Nachfragerückgang haben Zeit verschafft und verhindert, dass die…
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Marktkommentar 12. 05. 2026
Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit, ob bald ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran vereinbart wird, bleiben die Ölpreise fest. Die Märkte schwanken zwischen der Hoffnung auf ein Abkommen und der Bedrohung erneuter Aggression.
Der Markt verliert wöchentlich rund 100 Millionen Fass Öl, solange die Straße von Hormus geschlossen bleibt. Die Fünfjahresdurchschnittsbestände von 5’941’000 Tonnen in der ARA-Region (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) sanken um 24,56%.
JP Morgan warnte, dass Brent-Rohöl für einen Großteil des Jahres 2026 im niedrigen 100-Dollar-Bereich bleiben wird, selbst wenn die Straße von Hormus geöffnet wird, aufgrund erschöpfter Bestände und logistischer Engpässe.
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Marktommentar 28.04.2026
- Die Straße von Homuz ist nun seit zwei Monaten geschlossen und es zeichet sich noch keine Lösung zu einer Lösung ab, um den US- iranischen Konflikt zu beenden. Laut ENI wird der Krieg eine grössere und nachhaltigere Auswirkung auf die Öl- und Gaspreise haben als erwart.
Irans Angriffe auf die Energieinfrastruktur und ein Schiffsengpass Hormus haben einen weltweiten Wettlauf um Öl ausgelöst und einigen westlichen Ölunternehmen grosse Einnahmen gekostet. Laut WSJ setzen Grosse Ölkonzerne Milliarden Bertäge ein um neue Öl und Gasquellen ausserhalb der Golfregion zu erschliessen. Exxon sucht in Nigerias Tiefwasserölfelder, Chevron will seine Präsenz in Venezuela ausweiten BPkauft Anteile an Ölblöcken vor der Küste Namibias, undTotalEnergien TTE hat einen Explorationsvertrag mit der Türkei…

Marktkommentar 21.04.2026
Die Termine für mögliche Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran werden weiterhin täglich verschoben. Dennoch wirkt bereits die grundsätzliche Gesprächsbereitschaft beider Seiten preis dämpfend und hält die Ölnotierungen auf einem moderat niedrigeren Niveau.
Zusätzliche Entlastung kommt vom Ölangebot: Russisches Rohöl, das infolge von US-Sanktionen zeitweise vom internationalen Handel ausgeschlossen war, gelangt inzwischen teilweise wieder auf den Markt. Parallel dazu werden alternative Versorgungswege etabliert, die das globale Angebotsdefizit um einige Prozentpunkte reduzieren könnten.
Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage angespannt. Im Umfeld der strategisch wichtigen Strasse von Hormus agieren weiterhin vom Iran unterstützte Milizen, die vom Irak aus Raketenangriffe…
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Marktkommentar 14.004.2026
Die jüngste, erfolglose Gesprächsrunde zwischen den USA und Iran hat die Unsicherheit an den Energiemärkten zunächst erhöht. Gleichzeitig wird bereits über eine zweite Verhandlungsrunde diskutiert, was die Hoffnung auf eine mögliche Entspannung der Lage und insbesondere eine Öffnung der strategisch wichtigen Strasse von Hormus nährt.
Schon kleinste diplomatische Fortschritte könnten spürbare Auswirkungen auf den Ölmarkt haben: Ein Abbau geopolitischer Risiken dürfte zu einem deutlichen Rückgang der Rohölpreise führen, nachdem diese zuletzt stark von Unsicherheitsprämien getrieben waren.
Aktuell bleibt die Situation jedoch angespannt. Berichten zufolge versucht die US Navy mit rund 15 Kriegsschiffen, die Passage durch die Meerenge einzuschränken. Gleichzeitig versuchen mehrere Schiffe,…
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Marktkommentar 08.04.2026
Die temporäre Wiederöffnung der Strasse von Hormus hat den Ölmarkt zunächst deutlich beruhigt. Die Risikoaufschläge, die aufgrund möglicher Lieferunterbrechungen aufgebaut wurden, haben sich rasch abgebaut, wodurch die Notierungen auf Vorkrisenniveau zurückgefallen sind. Kurzfristig überwiegt damit die Entspannung.
Allerdings bleibt die Situation fragil. Die auf 14 Tage begrenzte Vereinbarung schafft lediglich ein Zeitfenster, ohne nachhaltige Planungssicherheit. Gleichzeitig befinden sich weiterhin zahlreiche Tanker im Persischen Golf oder warten auf Durchfahrt, während beschädigte Verladeanlagen die Normalisierung der Lieferketten verzögern. Dadurch dürfte der physische Markt angespannt bleiben, selbst wenn die Preise aktuell nachgegeben haben.
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Marktkommentar 30.03.2026
Die Ölpreise steigen derzeit deutlich, da anhaltende Befürchtungen über eine weitere Eskalation im Nahen Osten die Märkte verunsichern. Die USA haben ihren Truppenbestand in der Region erheblich verstärkt. Das Wall Street Journal berichtete heute Morgen, dass Präsident Trump eine Operation erwägt, um Irans Uranbestände zu beschlagnahmen und die Insel Kharg zu übernehmen, den wichtigsten iranischen Ölexportterminal.
Ein weiteres geopolitisches Nadelöhr für die Schifffahrt ist die Bab-el-Mandeb-Meerenge, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet. Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen warnen Tanker davor, die Meerenge zu passieren, und drohen damit, Schiffe zu beschießen. Dadurch könnten Lieferungen in Richtung Osten gezwungen sein, einen deutlich längeren Umweg zu nehmen –…
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Marktkommentar 24.03.2026
Die Nervosität am Markt zeigt sich in den panikartigen Kursbewegungen, die auf politische Entscheidungen folgen. Die Rohöl-Benchmarks waren am Montag stark eingebrochen, dies nachdem Präsident Trump Angriffe auf iranische Energieinfrastruktur verschoben hatte. Laut einem Bericht des Wall Street Journal nähern sich Verbündete der USA im Persischen Golf einer Beteiligung am Konflikt gegen Iran an – eine Meldung, die die Ölnotierungen wieder ansteigen lässt.
Analysten erwarten jedoch auf absehbare Zeit keinen Rückgang auf ein Preisniveau von 60 bis 70 US-Dollar pro Fass (Brent). Im bisherigen Verlauf des Konflikts wurde zu viel zerstört, als dass kurzfristig eine Rückkehr zu normalen Handelsbeziehungen möglich wäre. Die Ölpreise dürften daher kurzfristig über 100 US-Dollar je Barrel bleiben,…
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Marktkommentar 17.03.2026
Nach einer kurzen Verschnaufpause der Ölmarkt-Notierungen, hervorgerufen durch eine Erlaubnis für zwei oder drei Tanker die Meerenge auf dem Weg nach Indien zu durchfahren, steigen die Notierungen erneut.
Preisbestimmend im Mineralölhadel ist die weitere Entwicklung in der Strasse von Hormus, das Nadelöhr wo rund 20% des globalen Öl-Angebot auf den Markt gelangen. Laut Goldman Sachs verursacht der Konflikt im Nahen Osten die grösste Ölexport-Störung aller Zeiten, wobei sich Raffinerieprodukte stärker verteuern als Rohöl.
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Marktkommentar 10.03.2026
Nach den Schockmeldungen am vergangenen Wochenende über eine mögliche Schliessung der Strasse von Hormus, sind die Ölnotierungen wieder gefallen. Die anfänglichen Panikreaktionen wichen zunehmend einer nüchternen, realpolitischen Einschätzung. Ankündigungen, dass stra1tegische Reserven in verschiedenen Staaten auf den Markt gebracht werden könnten, haben die Märkte zusätzlich beruhigt.
Die Referenzsorten Brent-Rohöl und West Texas Intermediate (WTI) gaben zwischen 7 und 8 Prozent nach. Beide Sorten hatten zuvor kurzfristig den höchsten Stand seit 2022 erreicht, nachdem die Spannungen im Nahen Osten eskaliert waren.
Der Markt reagiert zudem auf die Aussage von Donald Trump, dass der Krieg mit dem Iran „sehr bald enden wird“.
Im Handel zeigt sich dies in sinkenden Risikoprämien von rund 8…
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Marktkommentar 03.03.2026
Nach dem Scheitern der Verhandlungen ist heute der vierte Tag seit dem israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran. Die Eskalation hat zu einem deutlichen Preisanstieg bei Rohöl sowie sämtlichen Mineralölprodukten geführt. Ein Ende der Spannungen ist derzeit nicht absehbar.
Die Versorgungslage in Europa präsentiert sich weiterhin stabil. Physische Engpässe bestehen aktuell nicht. Allerdings verschiebt sich der Fokus des Marktes: Statt der lange diskutierten Überproduktion rücken nun Sicherheitsaspekte in den Vordergrund – insbesondere die Risiken entlang der Transportwege und die damit verbundenen stark steigenden Versicherungsprämien.
Zusätzliche Unterstützung erhalten die Preise durch die Ankündigung Irans, Tanker in der Strasse von Hormus angreifen zu wollen. Diese Drohungen…
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Marktkommentar 24.02.2026
Die Volatilität bleibt hoch – klassische Angebots-/Nachfragemuster treten angesichts der geopolitischen und handelspolitischen Unsicherheiten in den Hintergrund.
Im Rohstoffmarkt – ob Metalle oder Öl – dominieren derzeit politische Faktoren, insbesondere die wechselhafte US-Zollpolitik. Fundamentale Daten verlieren kurzfristig an Wirkung, während politische Entscheidungen unmittelbare Preisreaktionen auslösen.
Im Ölmarkt zeigt sich ein gemischtes Bild. Händler richten ihren Fokus auf die Gespräche zwischen den USA und dem Iran am 26. Februar. Der weitere Verlauf hängt stark davon ab, wie sich die innenpolitische Abstimmung innerhalb der US-Regierung entwickelt – insbesondere zwischen Präsident Donald Trump und seinem Beraterkreis.
Mögliches Szenarien sind:
Annäherung / Lockerung von…
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Marktkommentar 17.02.2026
Die OPEC+ erwägt ab April eine Produktionsausweitung. Gleichzeitig senkte die Internationale Energieagentur ihre Prognose für das Nachfragewachstum für das Jahr 2026 von 930.000 auf 850.000 Fass pro Tag. Die Marktstimmung bleibt schwach, auch wegen der Folgen des schweren Wintersturms in den USA mit Raffinerieausfällen und Transportstörungen.
Im Fokus stehen zudem die Gespräche zwischen den USA und dem Irak in Genf. Der militärische Aufmarsch der US-Flotte im Nahen Osten sowie iranische Manöver in der Strasse von Hormus bergen erhebliches Eskalationspotenzial. Ein Zwischenfall in dieser Schlüsselregion des globalen Öltransports könnte die Lage abrupt verschärfen.
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Marktkommentar 17.02.2026
Die OPEC+ erwägt ab April eine Produktionsausweitung. Gleichzeitig senkte die Internationale Energieagentur ihre Prognose für das Nachfragewachstum für das Jahr 2026 von 930.000 auf 850.000 Fass pro Tag. Die Marktstimmung bleibt schwach, auch wegen der Folgen des schweren Wintersturms in den USA mit Raffinerieausfällen und Transportstörungen.
Im Fokus stehen zudem die Gespräche zwischen den USA und dem Irak in Genf. Der militärische Aufmarsch der US-Flotte im Nahen Osten sowie iranische Manöver in der Strasse von Hormus bergen erhebliches Eskalationspotenzial. Ein Zwischenfall in dieser Schlüsselregion des globalen Öltransports könnte die Lage abrupt verschärfen.
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Marktkommentar 10.02.2026
Die Ölpreise bewegen sich weiterhin seitwärts. Der Gesamtton an den Ölmärkten bleibt stabil, wobei Brent-Rohöl knapp unter 70 US-Dollar je Fass gehandelt wird. Die anhaltende Sorge vor einem möglichen Eingreifen von Präsident Trump im Iran stützt die Preise.
Gestern warnten die USA unter US-Flagge fahrende Schiffe, sich so weit wie möglich vom Iran fernzuhalten. Laut Capital Economics könnten die geopolitischen Spannungen kurzfristig zwar preistreibend wirken, die Fundamentaldaten sprächen jedoch eher für eine Schwäche des Marktes.
Aramco, der größte saudi-arabische Ölexporteur der Region, senkte die Preise für alle Sorten, die an US-Kunden in Westeuropa und im Mittelmeerraum verkauft werden. Insgesamt bleibt die Preisfindung im Spannungsfeld zwischen Krieg und Frieden gefangen.
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Marktkommentar 03.02.2026
Nach der jüngsten Rally infolge erhöhter geopolitischer Risiken zeigen sich die Ölpreise heute schwächer. Auslöser sind Signale einer möglichen Deeskalation zwischen den USA und Iran, während die laufenden Gespräche in der Türkei von den Märkten aufmerksam verfolgt werden. Ein Scheitern der Verhandlungen könnte die Risikoprämien jedoch rasch wieder ansteigen lassen.
Zusätzlichen Druck auf die Rohstoffmärkte brachte die Ernennung von Kevin Warsh zum neuen Vorsitzenden der US-Notenbank. Warsh gilt als geldpolitisch konservativ und US-Dollar-freundlich, was eine Verkaufswelle bei in Dollar gehandelten Rohstoffen wie Gold und Silber auslöste.
Trotz der gleichzeitigen Aufstockung der US-Militärpräsenz im Nahen Osten überwiegt kurzfristig eine leichte Marktentspannung. Die Risikofaktoren…
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Marktkommentar 28.01.2026
Trotz der extremen Kältewelle in Nordamerika wird der Ölpreis leicht schwächer gehandelt. Eine flächendeckende Schneelage in weiten Teilen der USA hat den Strassenverkehr deutlich reduziert und damit die Treibstoffnachfrage belastet. Zusätzlich meldete die US-Transportsicherheitsbehörde TSA für den 25. Januar ein Fünfjahrestief bei den Passagierzahlen, was auf eine nachlassende Nachfrage im Flugverkehr hindeutet.
In Europa richtet sich der Blick auf Frankreich, wo die Gewerkschaft CGT ab heute einen 24-stündigen Streik in mehreren Anlagen von Total angekündigt hat. Die Arbeitsniederlegung dürfte den Betrieb spürbar beeinträchtigen, einschliesslich eines Stopps der Beladungen in grossen Raffinerien wie Gonfreville (246.900 Barrel pro Tag), und könnte weitere Lieferketten stören.
Im…
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Marktkommentar 20.01.2026
Die Ölpreise bewegen sich weiterhin in einem vorsichtig bullischen Trendkanal. Marktteilnehmer agieren jedoch zurückhaltend und verfolgen die politischen Entwicklungen aufmerksam. Im Fokus steht insbesondere die mit Spannung erwartete Rede von Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Zwar wird im Zusammenhang mit möglichen Zolldrohungen derzeit davon ausgegangen, dass Rohöl nicht betroffen sein dürfte, belastbare Prognosen bleiben in diesem Umfeld jedoch spekulativ.
Unterstützung erhalten die Notierungen durch einen schwächeren US-Dollar, der die Handelsaktivität belebt und preisstützend wirkt. Zusätzlich sorgen besser als erwartete Konjunkturdaten aus China, insbesondere beim BIP, für positive Impulse auf der Nachfrageseite.
Für zusätzlichen Rückenwind könnte eine angekündigte…
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Marktkommentar 13.01.2026
Die Finanzmärkte reagieren weiterhin äusserst sensibel auf politische Äußerungen von US-Präsident Trump. Insbesondere Ankündigungen zu Zöllen oder militärischen Operationen führen regelmässig zu kurzfristigen, teils starken Preissprüngen an den Börsen.
Am Ölmarkt bleibt die strukturelle Angebotsseite angespannt. Venezuela verfügt zwar über die weltweit grössten bestätigten Ölreserven, doch Korruption und jahrelange Misswirtschaft haben die Förderung von rund 3,4 Mio. Barrel pro Tag auf unter 1 Mio. Barrel einbrechen lassen. Die Wiederherstellung der Produktionskapazitäten würde Investitionen von schätzungsweise rund 100 Mrd. US-Dollar erfordern und ist kurzfristig nicht realistisch.
Zunehmend rücken zudem geopolitische Entwicklungen rund um den Iran in den Fokus der Märkte. Eskalationen…
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Marktkommentar 06.01.2026
Die Börsen reagierten auf das Eingreifen der USA in Venezuela leicht bullisch. Die Ernennung von Delcy Rodríguez zur amtierenden Präsidentin wird von den Märkten als stabilisierender Faktor interpretiert. Bloomberg hebt sie als potenziell einflussreiche Akteurin im Ölsektor hervor, mit der Bereitschaft zur Kooperation mit den USA - ein Aspekt, der insbesondere für den Energiemarkt unterstützend wirkt.
Parallel bleiben die Friedensbemühungen im Russland-Ukraine-Konflikt im Fokus. Mögliche Marktimpulse hängen massgeblich vom Fortschritt konkreter Verhandlungen ab.
Insgesamt zeigt sich weiterhin ein Umfeld hoher kurzfristiger Volatilität, da die Märkte stark und teils überproportional auf neue Nachrichten reagieren.
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Die in diesem Marktbericht enthaltenen Aussagen geben die aktuelle Markteinschätzung von Conrad-Storz AG wieder.
Die Informationen stellen keine Beratung bzw. Empfehlung zum Kauf bzw. Verkauf von Brenn- oder Triebstoffen dar. Für die Richtigkeit und/oder Vollständigkeit der Informationen können wir keine Gewähr übernehmen. Alle Angaben hinsichtlich der Preisentwicklung sind indikativer Natur, beziehen sich auf die Vergangenheit und erlauben keine garantierten Prognosen für die Zukunft.












Marktkommentar 11.08.2026
Mehrere Ankündigungen der Trump-Regierung über ein mögliches baldiges Friedensabkommen mit dem Iran liess die Ölpreise in der vergangenen Woche deutlich fallen. Die inzwischen bekannten Bedingungen Teherans zeigen jedoch, dass von einem konkreten Abkommen vorerst nicht ausgegangen werden kann. Insbesondere die Nutzung der Strasse von Hormus bleibt politisch und sicherheitstechnisch problematisch. Entsprechend ziehen die Ölpreise wieder an.
Die europäischen Raffinerien haben sich weitgehend auf die veränderten Rohölströme eingestellt. Lieferungen aus den USA, Kasachstan, der Nordsee, Westafrika und Lateinamerika ersetzen einen Grossteil der bisherigen Mengen aus dem Nahen Osten. Ein kleiner Teil saudischen Rohöls erreicht Europa weiterhin über das Rote Meer.
Die schnelle Anpassung der…
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