Marktkommentare

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Marktkommentar 11.06.2024

Die Nachricht der OPEC+ von letzter Woche löste auf Grund einer Überreaktion einen Preissturz aus. Inzwischen ist der Preis für Brent Oil wieder über die magische Grenze von $ 80 angestiegen.

Es wird angenommen, dass die OPEC+  das hohe Preisniveau weiter verteidigen will. Anzeichen einer steigenden Nachfrage, in Verbindung mit den starken US-Arbeitsmarktzahlen der letzten Woche, wirken unterstützend für die Preise.

Gemäss der Prognose zum Wasserstand für den Rhein, könnte der Schiffsverkehr von ARA nach Basel in den nächsten 14 Tagen gestört werden.

 

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Marktkommentar 04.06.2024

Die OPEC+ hat am letzten Sonntag entschieden, die Förderkürzungen um 2,2 Millionen Barrel pro Tag von Oktober 2024 bis September 2025 schrittweise auslaufen zu lassen. Je nach Preisentwicklung wird eine begrenzte Rückkehr möglich sein. Dieser Entscheid liess die Ölnotierung auf ein 4 Monatstief abfallen. Der Handel befürchtet, dass der Markt im nächsten Jahr einen Überschuss aufweisen könnte.

Charttechnisch ist nach einer so starken Preisbewegung eine Gegenreaktion zu erwarten.

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Marktkommentar 28.05.2024

Ohne Nachrichten auf der geopolitischen Seite sprechen die Notierungen auf kurzfristige Ereignisse an, wie z.B. Urlaubs-Reisen mit erhöhtem Benzinverbrauch.

Am Freitag werden die Zahlen zum US Inflationsindex veröffentlicht. Diese Zahlen sowie die bevorstehende Entscheidung der OPEC+ über die Förderpolitik der nächsten Monate, werden sich ebenfalls auf die Preisentwicklung auswirken.

 

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Marktkommentar 21.05.2024

Bis heute zeigten die Ereignisse im Iran keinen Einfluss auf die Preisfindung. Das Preisgeschehen kann ohne Anzeichen von einer Steigerung oder einem Rückgang, als neutral bezeichnet werden.

Das Augenmerk der Inverstoren zeigt mehr in die Richtung eines FED – Zinsentscheid in den USA; dieser ist wieder abhängig von den Inflationszahlen, die bis heute zu keinem definitiven Entscheid führen.

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Marktkommentar 07.05.2024

Die Risikoprämien auf den Ölprodukten sind leicht zurückgegangen. Die Preisnotierungen bewegen sich abwartend, in einem engen Seitwärtskanal.

Gestützt werden die Preise, nachdem Saudi Arabien seine Preise für die Juni-Lieferungen von Arab Light erhöht hat. Dies mit Ausnahme für Lieferungen in die USA. Es wird auch spekuliert, dass Saudi Arabien die freiwilligen Produktionskürzungen verlängern wird, um den Markt angespannt zu halten.

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Marktkommentar 30.04.2024

Nach einer Gesprächsbereitschaft im Nahen Osten sind die Preise leicht gesunken. Die Terminkontrakte werden aber weiterhin auf einem sehr hohen Niveau gehandelt.

Die OPEC+ hat laut Rystad (Energieforschungs-Unternehmung) seit 2022 mit Fördereinschränkungen rund 34% weniger auf den Markt gebracht. Kompensiert wurden diese durch gesteigerte Förderungen in den USA und in Brasilien.

Zusätzlich wurden grosse Mengen der strategischen Reserven der USA auf den Markt gebracht.

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Marktkommentar 23.04.2024

Die Terminpreise an den Börsen bewegen sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau seitwärts. Militärische Aktionen in nahöstlichen Problemzonen lösen kurzfristige Preispikes aus. Solange keine relevanten Ölanlagen beschädigt werden, spielen bei der Preisfindung hauptsächlich die Wirtschaftsdaten der Industrieländer eine Rolle.

Preisprognosen verharren in einem Preiskanal zwischen 80 und 90 Dollar pro Fass für Brent Notierungen.

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Marktkommentar 16.04.2024

Die geopolitische Spannung sorgt für ein hohes Preisniveau. Die Notierungen für Brent bewegen sich knapp unter der 100 Dollargrenze. Die Preise finden eine Unterstützung, nachdem der Generalstabschef der israelischen Streitkräfte, Herzi Halevi erklärte, dass Israel keine andere Wahl habe, als auf den iranischen Angriff zu reagieren.

Die Preise finden weitere Unterstützungen auf Grund des längeren Schiffsweges rund um Afrika sowie der höheren chinesischen BIP-Wachstumsdaten für das 1. Quartal.

Diverse Analysten rechnen, dass die OPEC+ die Preise knapp unter der 100 Dollarmarke halten will. Mit einer Lockerung der beschlossenen Förderbegrenzung möchte die OPEC+ so die Preise steuern können.

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Marktkommentar 09.04.2024

Die Terminpreise für Gasoil an den Börsen bewegen sich weiter auf einem sehr hohen Niveau und verändern sich kaum. Der Risikofaktor (Naher Osten) bleibt bei den Preisfindungen bestehen. Die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Raffinerien bedeuten ebenfalls eine weitere Preisunterstützung.

Der Markt wartet auch auf den heute Abend veröffentlichten EIA Bericht (U.S. Energy Information Administration). In den letzten drei Monaten wurde ein Defizit zwischen Angebot und Nachfrage prognostiziert, was auch als Preistreiber wirkt.

Unerwartete Geopolitische Ereignisse können auf die Notierungen einen starken Einfluss haben. Dies lässt einen volatilen Markt erwarten.

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Marktkommentar 26.03.2024

Laut dem Bericht des US-Zentralkommandos, haben die Houthi’s am letzten Wochenende vier Raketen auf einen chinesischen Öltanker abgefeuert (China war bis jetzt nicht ein erklärter Feind der Houthi’s). Die Gefahr einer Eskalation nimmt mit solchen Aktionen zu. Der Krieg zwischen der Ukraine und Russland sowie die abgelehnte Waffenruhe im Israel – Hamas Konflikt sind weitere Faktoren für einen erheblichen Risikozuschlag in der Preisfindung für Rohöl und dessen Produkte.

Die positiven Wirtschaftsaussichten in den USA sowie die letzte Prognose der IEA für eine höhere Produkte Nachfrage wirken bullish auf dem Markt.

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Marktkommentar 19.03.2024

Geopolitische Ereignisse, wie die Lage im Roten Meer, (defacto eine Blockade der Schifffahrt) und die Angriffe der Ukraine gegen russische Raffinerien (12% der russischen Produktion fallen aus) lassen die Notierungen an den Ölbörsen stark ansteigen.

Im IEA-Bericht sind die Nachfrageprognosen leicht erhöht worden, was sich bei den heutigen tieferen Lagerbeständen bullisch auswirkt.

Alle Augen richten sich nun auf die geldpolitische Sitzung der Fed am Mittwoch. Es wird erwartet, dass die US-Notenbank, obwohl die Inflationsdaten der letzten Woche höher als erwartet ausgefallen sind, die Leitzinsen halten wird.

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Marktkommentar 12.03.2024

Die Seitwärtsbewegung mit einem leicht bearishen Trend hält an den Börsen für Mineralölprodukte weiterhin an. Im Gasölmarkt bewegt sich die Notierung besonders volatil. Gestützt werden die Preise durch einen minimalen Rückgang der gesamten Ölvorräte im ARA Raum und die Marktstimmung vor der heutigen Veröffentlichung der US-Inflationsdaten.

Im Roten Meer sind in letzter Nacht weitere Luftangriffe gegen die Huthi-Rebellen geflogen worden.

Die Marktteilnehmer warten die Berichte der Ölagenturen EIA , API und der OPEC ab. Diese werden in dieser Wochen veröffentlicht.

Ohne ausserordentliche Ereignisse kann mit einer weiteren Seitwärtsbewegung auf einem sehr hohen Niveau gerechnet werden.

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Marktkommentar 05.03.2024

Die OPEC+, mit den Schwergewichten Saudi Arabien und Russland, verlängern die Abmachungen für Förderkürzungen bis ins zweite Quartal, ein Entscheid um das heutige Preisniveau zu verteidigen. Andererseits beobachten die Markt-Teilnehmer mit Argusaugen die wirtschaftlichen Aussichten, besonders die Entwicklungen in China. Die Hoffnung auf eine rasche wirtschaftliche Erholung erhält immer wieder Dämpfer.

Die geopolitischen Lagen im Nahen Osten und im Roten Meer zeigen auch keine Beruhigung. Die Notierungen dürften sich weiterhin in einem breiten Seitwärtsband volatil bewegen.

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Marktkommentar 27.02.2024

Obwohl die Lagerbestände im ARA Raum angestiegen sind, konnte die untere charttechnische Preisgrenze nicht nach unten durchbrochen werden. Mit neuen Nachrichten steigen die Notierungen wieder an. Es werden stärkere Rohölkäufe in China erwartet. Zudem wird der physische Markt für Brent-Rohöl in den USA immer stärker.

Die Lage im Roten Meer hat sich kaum geändert. Die USA und England greifen weiterhin Houthi Positionen an. Im Gegenzug schiessen die Houthi Rebellen mit Raketen auf durchfahrende Schiffe.

Der Markt wird sich auf einem sehr hohen Niveau weiterhin seitwärts bewegen.

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Marktkommentar 20.02.2024

Die Börsennotierungen für Rohöl (Brent) und Gasölprodukte bewegen sich in einem breiten Spannungsfeld zwischen den kriegerischen Entwicklungen im Nahen Osten und einer Verlangsamung des globalen Ölnachfragewachstums. Dazu kommt die Angst vor weiteren Eskalationen im Kriegsgebiet sowie das steigende Angebot.

Die Prognosen, der in Paris ansässigen Agentur IEA, sind deutlich niedriger als die Aussichten, welche die OPEC veröffentlichte. Die Verlangsamung der Ölnachfrage in Europa und in den USA wird durch ein erwartetes Nachfrage-Wachstum in Indien, China und Brasilien zum Teil ausgeglichen.

Bei den vielen offenen Fragen ist weiterhin ein stark volatiler Markt zu erwarten.

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Marktkommentar 13.02.2024

Nachdem die $ 80 Grenze für Brent Rohöl nach oben durchbrochen wurde, hat sich der Trend zu höheren Notierungen verstärkt. Ein massiver Rückgang der US-Benzin- und Destillatvorräte deutet auf eine robuste Nachfrage hin. Die als positiv eingeschätzte Wirtschaftserwartung in den USA sowie Chinas Konjunkturmassnahmen stützen die Ölpreise.

Saudi-Arabien hat beschlossen, das Programm zur Steigerung der Rohölproduktionskapazität vorläufig zu stoppen.

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Marktkommentar 06.02.2024

Nach einem stark bearishen Markt der letzten Woche erfolgte heute eine Trendwende nach oben. Die Lage am Roten Meer (erneut griffen die Houthi mit einer Drohne ein britisches Schiff namens “Morning Tide“ an) und die amerikanische Warnung, weitere Vergeltungsschläge vorzunehmen, sind Ereignisse, die ein weiteres Absinken der Preise verzögern.

Zusätzliche Faktoren für höhere Preise sind:

  • In Wolgograd wurde eine Rohöldestillationsanlage nach dem Treffer einer ukrainischen Drohne geschlossen
  • Auch an der US-Ostküste wurden Raffinerien infolge Wartungsarbeiten weitgehend heruntergefahren

 

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Marktkommentar 30.01.2024

Geopolitische Ereignisse im Nahen Osten kommen in immer kürzeren Folgen. Ernsthafte Störungen bei den Öltransporten blieben bisher aus. Iran als ÖL Exportland ist auch angewiesen auf eine Offenhaltung der Strasse von Hormuz. Die Angst vor einer Eskalation verhindert momentan ein Absinken der Ölpreise.

Die IEA (International Energy Agency), wie auch andere Beobachter, erwarten einen bedeutenden Anstieg der Ölförderungen von nicht OPEC Staaten. Diese lässt eine komfortable Abdeckung der Nachfrage erwarten.

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Marktkommentar 23.01.2024

Gestützt durch die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten bleiben die Ölpreise fest. Preisstützend sind auch die Wartungsarbeiten an drei grossen Raffinerien sowie die Ausfälle durch die extrem kalten Temperaturen, besonders in North Dakota, .

Gemäss der IEA wird der Nachfragewachstum im 2024 stark zurückgehen, was sich schon im letzten Quartal 2023 mit rund 40% von der zu erwartenden Menge abzeichnete.

Die geopolitischen Spannungen zwischen Nachfrage und kriegerischen Handlungen lassen ein volatiles Markgeschehen erwarten.

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Marktkommentar 16.01.2024

Die Preisfindung im Ölmarkt bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen Sorgen über eine Abschwächung der globalen Wirtschaft und den Spannungen im Roten Meer. Obwohl bis heute keine Ölanlagen durch kriegerische Handlungen beeinträchtigt wurden, verunsichern die Huthi Attacken und das Geschehen im Nahen Osten, den Markt. Die Angst vor einem Ausweiten der Konfliktherde im Nahen Osten, verhindert ein Absinken der Preise.

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Marktkommentar 09.01.2024

Die hoch volatilen Preisschwankungen in der ersten Woche des neuen Jahres waren bezeichnend. Nach der Veröffentlichung der Preise für Rohöl durch Saudi Arabien, die tiefer als erwartet ausfielen, sind die Notierungen richtig abgestürzt. Danach wurden die Preise wiederum in die Höhe getrieben, nachdem Diskussionen zwischen den USA und einigen Golfstaaten aufkamen, betreffend der Sicherheit im Roten Meer.

Die Preissenkung von Saudi Arabien deutet laut Analysten auf eine Abschwächung der Nachfrage und auf einen verschärften Wettbewerb durch andere Ölförderer, wie Russland und Iran.

Wir erwarten einen weitergehend volatilen Markt.

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Marktkommentar 02.01.2024

Über die Weihnachtstage sind die Börsennotierungen angestiegen, aus Angst, dass sich der Nahostkonflikt weiter ausbreitet. Die Huthi-Rebellen haben erneut und verstärkt Schiffe in Roten Meer angegriffen. Laut der US Navy sind drei Boote, der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen, versenkt worden. Die iranischen Nachrichten melden, dass ein iranisches Kriegsschiff in die internationalen Gewässer des Roten Meers eingefahren ist.

Die Preisentwicklung im Ölmarkt wird verstärkt vom  geopolitischen Geschehen beeinflusst.

 

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Marktkommentar 27.12.2023

Der Ölpreis schwächelt, wird aber gehalten von den Unsicherheiten im Roten Meer. Dies obwohl nur 14% der globalen Tankertransporte durch den Suez Kanal geschifft werden. 

Angola, mit einer Förderung von rund 1.1 Mio. Fass pro Tag oder 1.2 % der globalen Förderungen, will sich von der OPEC lösen. Der Grund dafür sind Streitereien um die Quoten. Die Händler misstrauen dem Einhalten der massiven Kürzungen.

Man darf gespannt sein auf die Reaktionen im nächsten Jahr, wenn der Handel wieder besetzt ist.

 

Für Ihre Kundentreue und die guten Geschäftsbeziehungen im Jahr 2023 danken wir herzlichst. Das ganze CONRD-STORZ Team wünscht Ihnen für das nächste Jahr gute Gesundheit und viel Erfolg.

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Marktkommentar 19.12.2023

Die wiederholten Angriffe der Huthi-Rebellen auf den Schiffsverkehr im Roten Meer haben namhafte Reedereien bewogen, das Rote Meer zu meiden und den bedeuten längeren Schiffsweg um Afrika zu benutzen. Der Terminmarkt hat sich auf höhere Preise eingespielt und wartet neue Bewegungen ab. Eine Beruhigung ist eingetreten, nachdem die USA erklärte, dass eine multinationale Seestreitmacht die Schifffahrt im Roten Meer vor den Huthi Angriffen schützen wird.
Die IEA (eine Organisation, die sich auf Energiebewegungen spezialisiert) erwartet eine Verlangsamung der Ölnachfrage im nächsten Jahr, was gegen höhere Preise spricht.


Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familien ein friedliches Weihnachtsfest bei bester Gesundheit.
Ihr Conrad-Storz Team

 

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Marktkommentar 12.12.2023

«Déjà-vu“ Ein mangelndes Vertrauen in die Einhaltung der angesagten Produktionskürzungen hat die Erwartung einer raschen Preissteigerung nicht erfüllt. Dieser Entscheid hat jedoch ein weiteres Absacken der Börsennotierungen verhindert.
Steigende Mengen, die in Nicht-OPEC-Staaten gefördert werden, wie auch ein leichter Rückgang der Nachfragen, besonders aus China, verhindern ein weiteres Ansteigen der Preise.
Die hohe Volatilität im Markt wird weiter anhalten und auf geopolitische Ereignisse stark agieren.

 

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Marktkommentar 05.12.2023

Die OPEC hat 1 Mio. Fass / Tag zusätzlich zu den bestehenden Förderkürzungen beschlossen. Eine Bewegung, um die Preise hochzuhalten und zu stabilisieren. Der Markt reagiert misstrauisch und richtet die Sicht auf eine schwächelnde Wirtschaft. Die geopolitischen Spannungen verunsichern die weiteren Entwicklungen.

Ein angesagter Besuch von Präsident Putin in Saudi Arabien verstärkt die Spannungen bei der Preisgestaltung.

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Marktkommentar 29.11.23

Auf Grund von Uneinigkeiten in der OPEC+  wurde das OPEC Treffen in Wien um 4 Tage verschoben. Spekulationen über die tieferen Gründe dafür sind Ursache zu starken Kursschwankungen in den letzten Tagen.

Der Markt wartet auf die amerikanischen Lagerbestände, die heuten Nachmittag veröffentlicht werden, sowie auf das morgigen OPEC Treffen.

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Marktkommentar 21.11.2023

Nach einem Preiseinbruch, der laut Meldungen von erhöhten Lagerbestände in den USA resultiert, haben Bedenken über die Reaktionen der OPEC Sitzung in Wien am nächsten Sonntag die Preise wieder ansteigen lassen. Es wird damit gerechnet, dass die Förderkürzungen in das neue Jahr weitergezogen werden.

Laut der EIA (Energy Information Administration) sollen hohe Ölexporte aus den USA die Lager stark belasten, was auch zu höheren Notierungen führt.

Der Ausgang der OPEC Sitzung wird für die weitere Preisentwicklung einen starken Einfluss haben.

 

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Marktkommentar 14.11.2023

Laut der IEA fördert die USA momentan so viel Öl wie noch nie, dieses schwächt die Kürzungen von Saudi Arabien und Russland in den Auswirkungen stark ab.

Andererseits erhöht die Agentur die Verbraucherzahlen 2023 um 300‘000 Fass pro Tag; für 2024 wird aufgrund der Nachfrage eine Steigerung von 30‘000 Fass/Tag auf 930‘000 Fass/Tag geschätzt, unterstützt durch die USA und China.

Nachrichten, die dem seit anfangs November verstärkten Baisse Trend, abstoppen können.

Politische Ereignisse in der heute angespannten Zeit, können kurzfristig starke Preisänderungen hervorrufen.

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Marktkommentar 07.11.2023

Saudi Arabien und Russland wollen die Förderkürzungen bis Ende Jahr aufrechterhalten. Bis heute hat der Krieg in Israel noch keinen nennenswerten Einfluss auf die Ölpreise gehabt. Der Handel richtet sich vermehrt wieder auf Wirtschaftsdaten. Die Exportdaten aus China fielen unter den Erwartungen aus.
Dies widerspiegelt sich auch bei den Umsatzzahlen des Transportgiganten AP Moller Maersk, der einen Umsatzeinbruch von rund $ 10 Billionen im 3.Quartal meldete. 

Die Ausgangslage bei der Preisbildung ist momentan sehr angespannt und kann je nach Ereignis zu erheblichen Preisaufschlägen führen.

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Disclaimer

Die in diesem Marktbericht enthaltenen Aussagen geben die aktuelle Markteinschätzung von Conrad-Storz AG wieder.

Die Informationen stellen keine Beratung bzw. Empfehlung zum Kauf bzw. Verkauf von Brenn- oder Triebstoffen dar. Für die Richtigkeit und/oder Vollständigkeit der Informationen können wir keine Gewähr übernehmen. Alle Angaben hinsichtlich der Preisentwicklung sind indikativer Natur, beziehen sich auf die Vergangenheit und erlauben keine garantierten Prognosen für die Zukunft.

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