Marktkommentare

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Marktkommentar 03.03.2026

Nach dem Scheitern der Verhandlungen ist heute der vierte Tag seit dem israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran. Die Eskalation hat zu einem deutlichen Preisanstieg bei Rohöl sowie sämtlichen Mineralölprodukten geführt. Ein Ende der Spannungen ist derzeit nicht absehbar.

Die Versorgungslage in Europa präsentiert sich weiterhin stabil. Physische Engpässe bestehen aktuell nicht. Allerdings verschiebt sich der Fokus des Marktes: Statt der lange diskutierten Überproduktion rücken nun Sicherheitsaspekte in den Vordergrund – insbesondere die Risiken entlang der Transportwege und die damit verbundenen stark steigenden Versicherungsprämien.

Zusätzliche Unterstützung erhalten die Preise durch die Ankündigung Irans, Tanker in der Strasse von Hormus angreifen zu wollen. Diese Drohungen…

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Marktkommentar 24.02.2026

Die Volatilität bleibt hoch – klassische Angebots-/Nachfragemuster treten angesichts der geopolitischen und handelspolitischen Unsicherheiten in den Hintergrund.

Im Rohstoffmarkt – ob Metalle oder Öl – dominieren derzeit politische Faktoren, insbesondere die wechselhafte US-Zollpolitik. Fundamentale Daten verlieren kurzfristig an Wirkung, während politische Entscheidungen unmittelbare Preisreaktionen auslösen.

Im Ölmarkt zeigt sich ein gemischtes Bild. Händler richten ihren Fokus auf die Gespräche zwischen den USA und dem Iran am 26. Februar. Der weitere Verlauf hängt stark davon ab, wie sich die innenpolitische Abstimmung innerhalb der US-Regierung entwickelt – insbesondere zwischen Präsident Donald Trump und seinem Beraterkreis.

Mögliches Szenarien sind:

Annäherung / Lockerung von…

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Marktkommentar 17.02.2026

Die OPEC+ erwägt ab April eine Produktionsausweitung. Gleichzeitig senkte die Internationale Energieagentur ihre Prognose für das Nachfragewachstum für das Jahr 2026 von 930.000 auf 850.000 Fass pro Tag. Die Marktstimmung bleibt schwach, auch wegen der Folgen des schweren Wintersturms in den USA mit Raffinerieausfällen und Transportstörungen.

Im Fokus stehen zudem die Gespräche zwischen den USA und dem Irak in Genf. Der militärische Aufmarsch der US-Flotte im Nahen Osten sowie iranische Manöver in der Strasse von Hormus bergen erhebliches Eskalationspotenzial. Ein Zwischenfall in dieser Schlüsselregion des globalen Öltransports könnte die Lage abrupt verschärfen.

 

 

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Marktkommentar 17.02.2026

Die OPEC+ erwägt ab April eine Produktionsausweitung. Gleichzeitig senkte die Internationale Energieagentur ihre Prognose für das Nachfragewachstum für das Jahr 2026 von 930.000 auf 850.000 Fass pro Tag. Die Marktstimmung bleibt schwach, auch wegen der Folgen des schweren Wintersturms in den USA mit Raffinerieausfällen und Transportstörungen.

Im Fokus stehen zudem die Gespräche zwischen den USA und dem Irak in Genf. Der militärische Aufmarsch der US-Flotte im Nahen Osten sowie iranische Manöver in der Strasse von Hormus bergen erhebliches Eskalationspotenzial. Ein Zwischenfall in dieser Schlüsselregion des globalen Öltransports könnte die Lage abrupt verschärfen.

 

 

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Marktkommentar 10.02.2026

Die Ölpreise bewegen sich weiterhin seitwärts. Der Gesamtton an den Ölmärkten bleibt stabil, wobei Brent-Rohöl knapp unter 70 US-Dollar je Fass gehandelt wird. Die anhaltende Sorge vor einem möglichen Eingreifen von Präsident Trump im Iran stützt die Preise.

Gestern warnten die USA unter US-Flagge fahrende Schiffe, sich so weit wie möglich vom Iran fernzuhalten. Laut Capital Economics könnten die geopolitischen Spannungen kurzfristig zwar preistreibend wirken, die Fundamentaldaten sprächen jedoch eher für eine Schwäche des Marktes.

Aramco, der größte saudi-arabische Ölexporteur der Region, senkte die Preise für alle Sorten, die an US-Kunden in Westeuropa und im Mittelmeerraum verkauft werden. Insgesamt bleibt die Preisfindung im Spannungsfeld zwischen Krieg und Frieden gefangen.

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Marktkommentar 03.02.2026

Nach der jüngsten Rally infolge erhöhter geopolitischer Risiken zeigen sich die Ölpreise heute schwächer. Auslöser sind Signale einer möglichen Deeskalation zwischen den USA und Iran, während die laufenden Gespräche in der Türkei von den Märkten aufmerksam verfolgt werden. Ein Scheitern der Verhandlungen könnte die Risikoprämien jedoch rasch wieder ansteigen lassen.

Zusätzlichen Druck auf die Rohstoffmärkte brachte die Ernennung von Kevin Warsh zum neuen Vorsitzenden der US-Notenbank. Warsh gilt als geldpolitisch konservativ und US-Dollar-freundlich, was eine Verkaufswelle bei in Dollar gehandelten Rohstoffen wie Gold und Silber auslöste.

Trotz der gleichzeitigen Aufstockung der US-Militärpräsenz im Nahen Osten überwiegt kurzfristig eine leichte Marktentspannung. Die Risikofaktoren…

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Marktkommentar 28.01.2026

Trotz der extremen Kältewelle in Nordamerika wird der Ölpreis leicht schwächer gehandelt. Eine flächendeckende Schneelage in weiten Teilen der USA hat den Strassenverkehr deutlich reduziert und damit die Treibstoffnachfrage belastet. Zusätzlich meldete die US-Transportsicherheitsbehörde TSA für den 25. Januar ein Fünfjahrestief bei den Passagierzahlen, was auf eine nachlassende Nachfrage im Flugverkehr hindeutet.

 

In Europa richtet sich der Blick auf Frankreich, wo die Gewerkschaft CGT ab heute einen 24-stündigen Streik in mehreren Anlagen von Total angekündigt hat. Die Arbeitsniederlegung dürfte den Betrieb spürbar beeinträchtigen, einschliesslich eines Stopps der Beladungen in grossen Raffinerien wie Gonfreville (246.900 Barrel pro Tag), und könnte weitere Lieferketten stören.

Im…

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Marktkommentar 20.01.2026

Die Ölpreise bewegen sich weiterhin in einem vorsichtig bullischen Trendkanal. Marktteilnehmer agieren jedoch zurückhaltend und verfolgen die politischen Entwicklungen aufmerksam. Im Fokus steht insbesondere die mit Spannung erwartete Rede von Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Zwar wird im Zusammenhang mit möglichen Zolldrohungen derzeit davon ausgegangen, dass Rohöl nicht betroffen sein dürfte, belastbare Prognosen bleiben in diesem Umfeld jedoch spekulativ.

Unterstützung erhalten die Notierungen durch einen schwächeren US-Dollar, der die Handelsaktivität belebt und preisstützend wirkt. Zusätzlich sorgen besser als erwartete Konjunkturdaten aus China, insbesondere beim BIP, für positive Impulse auf der Nachfrageseite.

Für zusätzlichen Rückenwind könnte eine angekündigte…

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Marktkommentar 13.01.2026

Die Finanzmärkte reagieren weiterhin äusserst sensibel auf politische Äußerungen von US-Präsident Trump. Insbesondere Ankündigungen zu Zöllen oder militärischen Operationen führen regelmässig zu kurzfristigen, teils starken Preissprüngen an den Börsen.

Am Ölmarkt bleibt die strukturelle Angebotsseite angespannt. Venezuela verfügt zwar über die weltweit grössten bestätigten Ölreserven, doch Korruption und jahrelange Misswirtschaft haben die Förderung von rund 3,4 Mio. Barrel pro Tag auf unter 1 Mio. Barrel einbrechen lassen. Die Wiederherstellung der Produktionskapazitäten würde Investitionen von schätzungsweise rund 100 Mrd. US-Dollar erfordern und ist kurzfristig nicht realistisch.

Zunehmend rücken zudem geopolitische Entwicklungen rund um den Iran in den Fokus der Märkte. Eskalationen…

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Marktkommentar 06.01.2026

Die Börsen reagierten auf das Eingreifen der USA in Venezuela leicht bullisch. Die Ernennung von Delcy Rodríguez zur amtierenden Präsidentin wird von den Märkten als stabilisierender Faktor interpretiert. Bloomberg hebt sie als potenziell einflussreiche Akteurin im Ölsektor hervor, mit der Bereitschaft zur Kooperation mit den USA - ein Aspekt, der insbesondere für den Energiemarkt unterstützend wirkt.

Parallel bleiben die Friedensbemühungen im Russland-Ukraine-Konflikt im Fokus. Mögliche Marktimpulse hängen massgeblich vom Fortschritt konkreter Verhandlungen ab.

Insgesamt zeigt sich weiterhin ein Umfeld hoher kurzfristiger Volatilität, da die Märkte stark und teils überproportional auf neue Nachrichten reagieren.

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Marktkommentar 23.12.2025

Der mehrwöchige Abwärtstrend bei den Ölpreisen wurde gestoppt.

Die USA verschärfen den Druck auf Venezuela und streben faktisch eine Blockade der Ölexporte an; mehrere Tanker wurden beschlagnahmt.

Venezuela produziert rund 600’000 Fass / Tag, der Grossteil geht nach China – potenzielle Angebotsrisiken nehmen zu.

Zusätzliche Unterstützung kommt von anhaltenden Drohnenangriffen auf energiebezogene Infrastruktur.

Insgesamt überwiegen kurzfristig die aufwärtsgerichteten Preisrisiken.

 

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familien ein friedliches Weihnachtsfest bei bester Gesundheit.

Ihr Conrad-Storz Team

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Marktkommentar 16.12.2025

Die Ölpreise sind in einem ruhigen Marktumfeld gefallen und haben zuletzt ein vorläufiges Jahrestief erreicht. Belastend wirken schwächere konjunkturelle Nachrichten sowie die Tatsache, dass das Förderangebot steigt, während die Nachfrage hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Am Rohölmarkt wird geschätzt, dass China im November die niedrigen Preise genutzt hat, um seine Rohölbestände um rund 1,88 Mio. Fass pro Tag zu erhöhen und strategische Reserven aufzubauen. Die jüngsten Konjunkturdaten zeigen jedoch, dass sich das wirtschaftliche Momentum im November deutlich abgeschwächt hat, insbesondere durch eine spürbare Verlangsamung der Konsumausgaben.

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Marktkommentar 09.12.2025

Bei den fundamentalen Aussichten über die Preisentwicklung hat sich nichts geändert. Die globale Ölproduktion steigt, sowohl bei Nicht-OPEC-Ländern als auch bei OPEC, sodass das Angebot das aktuelle Nachfragewachstum übersteigt. In vielen grossen Volkswirtschaften ist die Nachfrage geringer als erwartet insbesondere bei China und anderen Schwellenländern.

Gestützt werden die Notierungen durch mangelnde Fortschritte bei den Friedensgesprächen in der Ukraine und in der Erwartung, dass die FED morgen die Zinsen senken wird. Auch die Preise sind höher, nachdem bekannt wurde, dass das OPEC-Angebot im November trotz einer Vereinbarung zur Erhöhung der Versorgung tatsächlich gesunken ist.

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Marktkommentar 03.12.2025

Der baerishe Markt herrschte auch in der letzten Woche in Erwartung einer Deeskalation im Krieg in der Ukraine. Nach den neusten Nachrichten ist jedoch noch kein Ende der Auseinandersetzungen kurzfristig zu erwarten. Auch im Terminmarkt ist noch keine Erwartung eines Friedensabkommens zu sehen. Ukrainische Angriffe auf Russisch verbundene Öltanker verschärfen die Spannungen zusätzlich in der Region.

Eine zu erwartende Überproduktion, sowie schwächelnde Wirtschaft-Daten drücken die Notierungen an den Börsen. Die allgemeinen Aussichten tiefere Preise sind intakt.

In Europa haben zahlreiche Raffinerien ihre Herbstwartungen abgeschlossen und sind wieder mit voller Kapazität am Markt

Insgesamt bleiben die Aussichten für einen baerischen Markt weiter bestehen.

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Marktkommentar 25.11.2026

Das ganze Augenmerk des Handels richtet sich auf die Friedensverhandlungen Ukraine / Russland in Genf. Eine Einigung wird sich vermutlich auch auf die Sanktionen gegen Russland auswirken, wonach mit dem Öffnen des Markts mehr Öl fliessen wird.

Preisstützend könnte eine im Gespräch stehende Zinssenkung des Fed in den USA haben.

Der Grundtrend zu tieferen Ölpreisen wird weiter anhalten, abgesehen von möglichen Reaktionen bei einer Nichteinigung der Verhandlungen in Genf.

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Marktkommerntar 18.11.2025

  • Nach fundamentale Einschätzung sollen Ölpreise in den nächsten Monaten dank Erwartung eines drohenden Überangebots fallen.
  • In der wichtigen russishe Noworossijsk-Verladestation sind  die Schäden durch ukrainische Drohnen nicht so gravierend wie befürchtet, Tanker können wieder beladen werden.
  • Die US-Sanktionen wirken,  russische Ölexporte, Russland bietet Rohöl mit erheblichen Rabatten im Weltmarkt an.
  • Nach zehnwöchigem Revisionsunterbruch läuft Europas größte Raffinerie in Rotterdam wieder an.
  • Hohe, schwankende Volatilität bleibt bestehen; geopolitische Ereignisse können in beide Richtungen die Preise stark beeinflussen.

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Matktkommentar 12.11.2925

Deutliche Marktreaktionen auf geopolitische Entwicklungen

 

Die jüngsten US-Sanktionen sowie die erfolgreichen ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Raffinerien zeigen nun spürbare Auswirkungen auf die internationalen Energiemärkte. Der erhebliche Ausfall russischer Raffineriekapazitäten über nahezu alle Mineralölprodukte hinweg führt auch im europäischen Handel zu merklichen Preissteigerungen. Besonders beim Gasöl kam es innerhalb weniger Stunden zu Preissprüngen zwischen 4 und 11 Prozent.

In den USA richtet sich der Blick heute auf das Repräsentantenhaus, wo über eine baldige Beendigung des aktuellen Government Shutdowns abgestimmt werden soll. Eine Einigung könnte kurzfristig für Entspannung an den Finanzmärkten sorgen.

Unterdessen hat die Huthi-Gruppe signalisiert, ihre…

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Marktkommentar 04.11.2025

Die letzten Wirtschaftsdaten der USA, wie auch von Europa zeigen eine Verlangsamung der Wachstumsdynamik. Dies gilt auch für die chinesischen Produktionsdaten, die unter den Erwartungen liegen.

Die OPEC+ hat sich am Wochenende darauf geeinigt hat, im Dezember die Produktionskürzungen von 137.000 Fass pro Tag rückgängig zu machen. Zusätzlich wollen sie auch die gelplante Quote des 1. Quartals im nächsten Jahr aussetzen. Ein klares Zeichen, dass sich die Produzenten jetzt auch zur Überproduktion Gedanken machen.

Die fundamentalen Daten zeigen nach abwärts, die geopolitische Ereignisse sind Faktoren, die immer noch ein Risiko darstellen.

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Marktkommentar 28.10.2025

Die Preisentwicklung der vergangenen Woche verdeutlichte die weiterhin instabile Marktlage am Ölmarkt. Neben den Fördermengen erwiesen sich vor allem die Verarbeitungskapazitäten in den Raffinerien als preisbestimmender Faktor.

Ein unerwarteter, massiver Ausfall der Al-Zour-Raffinerie in Kuwait – mit einer Kapazität von rund 600‘000 Fass pro Tag und bedeutend für die europäischen Mineralölimporte – führte zu einem kurzfristigen, deutlichen Preisanstieg.

Trotz dieser Störung bleibt die fundamentale Marktsituation unverändert: Für das kommende Quartal wird weiterhin ein Rohölüberangebot erwartet. Entsprechend dürfte der Markt von erhöhter Volatilität geprägt bleiben, wobei geopolitische Entwicklungen weiterhin eine zentrale Rolle spielen.

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Marktkommentar 21.10.2025 *

  • Die Preisentwicklung am Ölmarkt bleibt uneinheitlich. Ein anhaltend hohes Angebot seitens der OPEC+ trifft auf eine nachlassende globale Nachfrage, was insgesamt preisdämpfend wirkt.
  •  
  • Ukrainische Angriffe auf russische Ölanlagen zeigen erneut Wirkung. Der jüngste Ausfall der Nowokuivyske-Raffinerie führte zu einer vollständigen Produktionsunterbrechung. Infolge der reduzierten russischen Produktproduktion steigen die Preise für bestimmte Ölprodukte regional spürbar an.
  •  
  • Auf makroökonomischer Ebene zeigen sich Anzeichen einer Abschwächung der globalen Leistungsbilanzen.
  •  
  • Die geopolitischen Spannungen bleiben derzeit vergleichsweise gering, was den Markt tendenziell bearish beeinflusst.

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Marktkommentar 21.10.2025


Marktkommentar 14.10.2025

Die Ölpreise zeigen sich derzeit volatil, geprägt von einem Spannungsfeld zwischen steigendem Angebot und geopolitischen Risiken. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) dürfte das globale Rohölangebot 2026 um rund 3 Mio. Fass pro Tag zulegen, während das Nachfragewachstum mit etwa 700.000 Fass pro Tag deutlich hinterherhinkt. Ein Überschuss am Ölmarkt ist damit wahrscheinlich.

Kurzfristig fließt ein Großteil der zusätzlichen Mengen in strategische Reserven, vor allem in China, was den unmittelbaren Druck auf die Spotmärkte etwas abfedert.

Auf der Angebotsseite wirken jedoch ukrainische Angriffe auf russische Ölanlagen mit einem geschätzten Ausfall von 500.000 Fass pro Tag als potenzieller Störfaktor. Gleichzeitig bleibt die Preisentwicklung stark von geopolitischen Einflüssen…

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Marktkommentar 07.10.2025

Der europäische Markt ist mit Mineralölprodukten gut versorgt, was sich in sinkenden Preisen widerspiegelt.
An der letzten OPEC+-Sitzung wurde beschlossen, die Produktionsgrenzen um 137‘000 Fass pro Tag zu erhöhen – weniger, als der Markt erwartet hatte.
Andererseits waren die ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien erfolgreicher und führten zu geringeren Exporten von Produkten sowie zu einer angespannten Versorgungslage im Inland.
China nutzt die tieferen Notierungen, um seine Reserven aufzufüllen.

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Marktkommentar 30.09.2025

  • Nach einem zwischenzeitlichen Preisanstieg, ausgelöst durch Meldungen über angebliche ukrainische Angriffe auf russische Ölanlagen, haben sich die Ölpreise wieder abgeschwächt. Grund dafür sind mehrere Faktoren: Die Pipeline nach Ceyhan arbeitet regulär, sodass Tanker vor Ort beladen werden können. Zudem sorgen zusätzliche Lieferungen für eine gute Versorgungslage in den Mittelmeer-Staaten. Gleichzeitig tragen die jüngsten Friedensbemühungen im Gazastreifen zur Entspannung geopolitischer Risiken bei, wodurch sich der Risikozuschlag in der Preisbildung reduziert.

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Marktkommenter 23.09.2025

Die Ölpreise stehen aktuell unter Abwärtsdruck. Kuwait hat seine Produktionskapazität auf ein 10-Jahres-Hoch von 3,2 Mio. Fass/Tag ausgeweitet, fördert jedoch derzeit nur rund 2,6 Mio. Fass/Tag – ein Hinweis auf erhebliche Reserven. Zudem haben Irak und die kurdische Regierung nach fast zweijährigem Stillstand die Wiederaufnahme der Pipeline-Exporte nach Ceyhan vereinbart, was zusätzliche Mengen für Europa bedeutet.
Geopolitische Risiken bleiben bestehen: Die Ukraine attackiert erneut russische Raffinerien, während Moskau ein Exportverbot für Dieselprodukte erwägt.

Diese Faktoren beeinflussen jedoch primär die Raffineriemargen und Produktmärkte, weniger das Rohölangebot. Insgesamt überwiegen die Angebotsfaktoren, sodass die Fundamentaldaten derzeit klar in Richtung sinkender Ölpreise…

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Marktkommentar 16.09.2025

Die U.S. Energy Information Administration (EIA) prognostiziert für 2025 ein weltweites Überangebot von rund 1,7 Mio. Fass pro Tag, für 2026 etwas geringer mit 1,6 Mio. Fass pro Tag. Parallel steigen die Lagerbestände, während die globale Nachfrage nur verhalten wächst. Fundamentale Faktoren sprechen damit klar für sinkende Preise.

 

Gegenläufig wirken geopolitische Risiken. Die Ukraine hat ihre Drohnenangriffe auf russische Raffinerien deutlich ausgeweitet, zuletzt wurde die Kirishi-Anlage zum wiederholten Mal getroffen und dürfte über Wochen nur eingeschränkt produzieren. Solche Ausfälle können kurzfristig Engpässe erzeugen und die Preise stützen.

 

In den USA zwingt das niedrige Preisniveau bereits etliche Fracking-Unternehmen zur Stilllegung von Bohranlagen. Das verdeutlicht die…

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Marktkommentar 09.09.2025

Ölpreise bleiben hoch volatil
Die Ölpreise zeigen sich weiter nervös: Schwankungen von bis zu fünf Prozent verdeutlichen die Unsicherheit am Markt. Die OPEC+ hat die Förderobergrenzen weniger stark angehoben als erwartet. Zudem müssen sechs Mitglieder, die in den vergangenen Jahren über ihre Quoten hinaus gefördert haben, ihre Übermengen bis Mitte 2026 ausgleichen.

Auf der Nachfrageseite stützen robuste Konjunkturdaten aus China die Preise. Hinzu kommen verschärfte westliche Sanktionen gegen russische Energieexporte. Dennoch wird weiterhin von einer möglichen Überproduktion gesprochen. Die Preisfindung bleibt damit in einem Spannungsfeld aus Angebots- und Nachfragesignalen hoch volatil.

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Marktkommentar 02.09.2025

Ölmarkt: Rallye treibt Brent unter 70 USD

Nach einer Phase leichter Volatilität setzte am Ölmarkt eine starke Rallye ein, die Brent knapp unter die Marke von 70 US-Dollar führte. Ausschlaggebend sind anhaltende Drohnenangriffe der Ukraine auf russische Raffinerien: Rund 1,1 Mio. Fass pro Tag – etwa 17 % der Kapazität – sind laut Reuters derzeit ausgefallen.

Im Vorfeld des OPEC-Treffens am kommenden Sonntag richtet sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer verstärkt auf mögliche Produktionsentscheidungen. Zusätzlichen Auftrieb erhalten die Preise durch robuste Konjunktursignale aus der Eurozone: Der Industrie-PMI kletterte erstmals seit 2022 wieder über die Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

 

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Marktkommentar 26.08.2025

  • Die Ölpreise stehen derzeit unter dem Einfluss mehrerer gegenläufiger Faktoren. Auf fundamentaler Ebene belastet ein anhaltendes Überangebot bei gleichzeitig schwacher Nachfrage die Preisentwicklung. Hinzu kommen geopolitische Risiken: Konflikte und Angriffe auf Förder- und Infrastrukturanlagen erhöhen die Gefahr von Angebotsausfällen und verstärken damit die Volatilität. Auch auf der Raffinerieseite sorgen Produktionsrückgänge und Unterbrechungen in den Lieferketten für zusätzliche Preisschwankungen. Von geldpolitischer Seite könnten die erwarteten Zinssenkungen in den USA die Nachfrage etwas stützen und damit den Preis stabilisieren. Insgesamt bleibt das Marktumfeld jedoch auf absehbare Zeit von Unsicherheit und hoher Volatilität geprägt.

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Martktkommentar 19.08.2025

Die Energiemärkte zeigen sich weiterhin stark volatil. Nach den jüngsten Friedensgesprächen zur Ukraine schwanken die Preise deutlich, ohne dass sich eine klare Richtung abzeichnet. Ukrainische Drohnenangriffe haben erhebliche Schäden an russischen Energie- und Militäranlagen verursacht. Infolge dessen wurden russische Rohöllieferungen nach Ungarn eingestellt, zudem muss die Lukoil-Raffinerie in Wolgograd für mehrere Wochen stillgelegt werden.

Auf der Angebotsseite droht zusätzliche Unsicherheit: Der Hurrikan „ERIN“ bewegt sich im mittleren Atlantik nordostwärts und könnte den Transatlantik-Schiffsverkehr beeinträchtigen.

Insgesamt werden die Preise derzeit von geopolitischen Risiken und kriegerischen Nachrichten auf einem hohen Niveau gehalten. Fundamentale Faktoren wie Angebot und…

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Disclaimer

Die in diesem Marktbericht enthaltenen Aussagen geben die aktuelle Markteinschätzung von Conrad-Storz AG wieder.

Die Informationen stellen keine Beratung bzw. Empfehlung zum Kauf bzw. Verkauf von Brenn- oder Triebstoffen dar. Für die Richtigkeit und/oder Vollständigkeit der Informationen können wir keine Gewähr übernehmen. Alle Angaben hinsichtlich der Preisentwicklung sind indikativer Natur, beziehen sich auf die Vergangenheit und erlauben keine garantierten Prognosen für die Zukunft.

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