Marktkommentare

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Marktkommentar 12. 05. 2026

Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit, ob bald ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran vereinbart wird, bleiben die Ölpreise fest. Die Märkte schwanken zwischen der Hoffnung auf ein Abkommen und der Bedrohung erneuter Aggression.

Der Markt verliert wöchentlich rund 100 Millionen Fass Öl, solange die Straße von Hormus geschlossen bleibt. Die Fünfjahresdurchschnittsbestände von 5’941’000 Tonnen in der ARA-Region (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) sanken um 24,56%.

JP Morgan warnte, dass Brent-Rohöl für einen Großteil des Jahres 2026 im niedrigen 100-Dollar-Bereich bleiben wird, selbst wenn die Straße von Hormus geöffnet wird, aufgrund erschöpfter Bestände und logistischer Engpässe.

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Marktommentar 28.04.2026

  • Die Straße von Homuz ist nun seit zwei Monaten geschlossen und es zeichet sich noch keine Lösung zu einer Lösung ab, um den US- iranischen Konflikt zu beenden. Laut ENI wird der Krieg eine grössere und nachhaltigere Auswirkung auf die Öl- und Gaspreise haben als erwart.

    Irans Angriffe auf die Energieinfrastruktur und ein Schiffsengpass Hormus haben einen weltweiten Wettlauf um Öl ausgelöst und einigen westlichen Ölunternehmen grosse Einnahmen gekostet. Laut WSJ setzen Grosse Ölkonzerne Milliarden Bertäge ein um neue Öl und Gasquellen ausserhalb der Golfregion zu erschliessen. Exxon sucht in Nigerias Tiefwasserölfelder, Chevron will seine Präsenz in Venezuela ausweiten BPkauft Anteile an Ölblöcken vor der Küste Namibias, undTotalEnergien TTE hat einen Explorationsvertrag mit der Türkei…

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Marktkommentar 21.04.2026

Die Termine für mögliche Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran werden weiterhin täglich verschoben. Dennoch wirkt bereits die grundsätzliche Gesprächsbereitschaft beider Seiten preis dämpfend und hält die Ölnotierungen auf einem moderat niedrigeren Niveau.

Zusätzliche Entlastung kommt vom Ölangebot: Russisches Rohöl, das infolge von US-Sanktionen zeitweise vom internationalen Handel ausgeschlossen war, gelangt inzwischen teilweise wieder auf den Markt. Parallel dazu werden alternative Versorgungswege etabliert, die das globale Angebotsdefizit um einige Prozentpunkte reduzieren könnten.

Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage angespannt. Im Umfeld der strategisch wichtigen Strasse von Hormus agieren weiterhin vom Iran unterstützte Milizen, die vom Irak aus Raketenangriffe…

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Marktkommentar 14.004.2026

Die jüngste, erfolglose Gesprächsrunde zwischen den USA und Iran hat die Unsicherheit an den Energiemärkten zunächst erhöht. Gleichzeitig wird bereits über eine zweite Verhandlungsrunde diskutiert, was die Hoffnung auf eine mögliche Entspannung der Lage und insbesondere eine Öffnung der strategisch wichtigen Strasse von Hormus nährt.

 

Schon kleinste diplomatische Fortschritte könnten spürbare Auswirkungen auf den Ölmarkt haben: Ein Abbau geopolitischer Risiken dürfte zu einem deutlichen Rückgang der Rohölpreise führen, nachdem diese zuletzt stark von Unsicherheitsprämien getrieben waren.

Aktuell bleibt die Situation jedoch angespannt. Berichten zufolge versucht die US Navy mit rund 15 Kriegsschiffen, die Passage durch die Meerenge einzuschränken. Gleichzeitig versuchen mehrere Schiffe,…

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Marktkommentar 08.04.2026

Die temporäre Wiederöffnung der Strasse von Hormus hat den Ölmarkt zunächst deutlich beruhigt. Die Risikoaufschläge, die aufgrund möglicher Lieferunterbrechungen aufgebaut wurden, haben sich rasch abgebaut, wodurch die Notierungen auf Vorkrisenniveau zurückgefallen sind. Kurzfristig überwiegt damit die Entspannung.

Allerdings bleibt die Situation fragil. Die auf 14 Tage begrenzte Vereinbarung schafft lediglich ein Zeitfenster, ohne nachhaltige Planungssicherheit. Gleichzeitig befinden sich weiterhin zahlreiche Tanker im Persischen Golf oder warten auf Durchfahrt, während beschädigte Verladeanlagen die Normalisierung der Lieferketten verzögern. Dadurch dürfte der physische Markt angespannt bleiben, selbst wenn die Preise aktuell nachgegeben haben.

 

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Marktkommentar 30.03.2026

Die Ölpreise steigen derzeit deutlich, da anhaltende Befürchtungen über eine weitere Eskalation im Nahen Osten die Märkte verunsichern. Die USA haben ihren Truppenbestand in der Region erheblich verstärkt. Das Wall Street Journal berichtete heute Morgen, dass Präsident Trump eine Operation erwägt, um Irans Uranbestände zu beschlagnahmen und die Insel Kharg zu übernehmen, den wichtigsten iranischen Ölexportterminal.

Ein weiteres geopolitisches Nadelöhr für die Schifffahrt ist die Bab-el-Mandeb-Meerenge, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet. Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen warnen Tanker davor, die Meerenge zu passieren, und drohen damit, Schiffe zu beschießen. Dadurch könnten Lieferungen in Richtung Osten gezwungen sein, einen deutlich längeren Umweg zu nehmen –…

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Marktkommentar 24.03.2026

Die Nervosität am Markt zeigt sich in den panikartigen Kursbewegungen, die auf politische Entscheidungen folgen. Die Rohöl-Benchmarks waren am Montag stark eingebrochen, dies nachdem Präsident Trump Angriffe auf iranische Energieinfrastruktur verschoben hatte. Laut einem Bericht des Wall Street Journal nähern sich Verbündete der USA im Persischen Golf einer Beteiligung am Konflikt gegen Iran an – eine Meldung, die die Ölnotierungen wieder ansteigen lässt.

Analysten erwarten jedoch auf absehbare Zeit keinen Rückgang auf ein Preisniveau von 60 bis 70 US-Dollar pro Fass (Brent). Im bisherigen Verlauf des Konflikts wurde zu viel zerstört, als dass kurzfristig eine Rückkehr zu normalen Handelsbeziehungen möglich wäre. Die Ölpreise dürften daher kurzfristig über 100 US-Dollar je Barrel bleiben,…

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Marktkommentar 17.03.2026

Nach einer kurzen Verschnaufpause der Ölmarkt-Notierungen, hervorgerufen durch eine Erlaubnis für zwei oder drei Tanker die Meerenge auf dem Weg nach Indien zu durchfahren, steigen die Notierungen erneut.

Preisbestimmend im Mineralölhadel ist die weitere Entwicklung in der Strasse von Hormus, das Nadelöhr wo rund 20% des globalen Öl-Angebot auf den Markt gelangen. Laut Goldman Sachs verursacht der Konflikt im Nahen Osten die grösste Ölexport-Störung aller Zeiten, wobei sich Raffinerieprodukte stärker verteuern als Rohöl.

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Marktkommentar 10.03.2026

Nach den Schockmeldungen am vergangenen Wochenende über eine mögliche Schliessung der Strasse von Hormus, sind die Ölnotierungen wieder gefallen. Die anfänglichen Panikreaktionen wichen zunehmend einer nüchternen, realpolitischen Einschätzung. Ankündigungen, dass stra1tegische Reserven in verschiedenen Staaten auf den Markt gebracht werden könnten, haben die Märkte zusätzlich beruhigt.

Die Referenzsorten Brent-Rohöl und West Texas Intermediate (WTI) gaben zwischen 7 und 8 Prozent nach. Beide Sorten hatten zuvor kurzfristig den höchsten Stand seit 2022 erreicht, nachdem die Spannungen im Nahen Osten eskaliert waren.

Der Markt reagiert zudem auf die Aussage von Donald Trump, dass der Krieg mit dem Iran „sehr bald enden wird“.

Im Handel zeigt sich dies in sinkenden Risikoprämien von rund 8…

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Marktkommentar 03.03.2026

Nach dem Scheitern der Verhandlungen ist heute der vierte Tag seit dem israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran. Die Eskalation hat zu einem deutlichen Preisanstieg bei Rohöl sowie sämtlichen Mineralölprodukten geführt. Ein Ende der Spannungen ist derzeit nicht absehbar.

Die Versorgungslage in Europa präsentiert sich weiterhin stabil. Physische Engpässe bestehen aktuell nicht. Allerdings verschiebt sich der Fokus des Marktes: Statt der lange diskutierten Überproduktion rücken nun Sicherheitsaspekte in den Vordergrund – insbesondere die Risiken entlang der Transportwege und die damit verbundenen stark steigenden Versicherungsprämien.

Zusätzliche Unterstützung erhalten die Preise durch die Ankündigung Irans, Tanker in der Strasse von Hormus angreifen zu wollen. Diese Drohungen…

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Marktkommentar 24.02.2026

Die Volatilität bleibt hoch – klassische Angebots-/Nachfragemuster treten angesichts der geopolitischen und handelspolitischen Unsicherheiten in den Hintergrund.

Im Rohstoffmarkt – ob Metalle oder Öl – dominieren derzeit politische Faktoren, insbesondere die wechselhafte US-Zollpolitik. Fundamentale Daten verlieren kurzfristig an Wirkung, während politische Entscheidungen unmittelbare Preisreaktionen auslösen.

Im Ölmarkt zeigt sich ein gemischtes Bild. Händler richten ihren Fokus auf die Gespräche zwischen den USA und dem Iran am 26. Februar. Der weitere Verlauf hängt stark davon ab, wie sich die innenpolitische Abstimmung innerhalb der US-Regierung entwickelt – insbesondere zwischen Präsident Donald Trump und seinem Beraterkreis.

Mögliches Szenarien sind:

Annäherung / Lockerung von…

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Marktkommentar 17.02.2026

Die OPEC+ erwägt ab April eine Produktionsausweitung. Gleichzeitig senkte die Internationale Energieagentur ihre Prognose für das Nachfragewachstum für das Jahr 2026 von 930.000 auf 850.000 Fass pro Tag. Die Marktstimmung bleibt schwach, auch wegen der Folgen des schweren Wintersturms in den USA mit Raffinerieausfällen und Transportstörungen.

Im Fokus stehen zudem die Gespräche zwischen den USA und dem Irak in Genf. Der militärische Aufmarsch der US-Flotte im Nahen Osten sowie iranische Manöver in der Strasse von Hormus bergen erhebliches Eskalationspotenzial. Ein Zwischenfall in dieser Schlüsselregion des globalen Öltransports könnte die Lage abrupt verschärfen.

 

 

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Marktkommentar 17.02.2026

Die OPEC+ erwägt ab April eine Produktionsausweitung. Gleichzeitig senkte die Internationale Energieagentur ihre Prognose für das Nachfragewachstum für das Jahr 2026 von 930.000 auf 850.000 Fass pro Tag. Die Marktstimmung bleibt schwach, auch wegen der Folgen des schweren Wintersturms in den USA mit Raffinerieausfällen und Transportstörungen.

Im Fokus stehen zudem die Gespräche zwischen den USA und dem Irak in Genf. Der militärische Aufmarsch der US-Flotte im Nahen Osten sowie iranische Manöver in der Strasse von Hormus bergen erhebliches Eskalationspotenzial. Ein Zwischenfall in dieser Schlüsselregion des globalen Öltransports könnte die Lage abrupt verschärfen.

 

 

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Marktkommentar 10.02.2026

Die Ölpreise bewegen sich weiterhin seitwärts. Der Gesamtton an den Ölmärkten bleibt stabil, wobei Brent-Rohöl knapp unter 70 US-Dollar je Fass gehandelt wird. Die anhaltende Sorge vor einem möglichen Eingreifen von Präsident Trump im Iran stützt die Preise.

Gestern warnten die USA unter US-Flagge fahrende Schiffe, sich so weit wie möglich vom Iran fernzuhalten. Laut Capital Economics könnten die geopolitischen Spannungen kurzfristig zwar preistreibend wirken, die Fundamentaldaten sprächen jedoch eher für eine Schwäche des Marktes.

Aramco, der größte saudi-arabische Ölexporteur der Region, senkte die Preise für alle Sorten, die an US-Kunden in Westeuropa und im Mittelmeerraum verkauft werden. Insgesamt bleibt die Preisfindung im Spannungsfeld zwischen Krieg und Frieden gefangen.

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Marktkommentar 03.02.2026

Nach der jüngsten Rally infolge erhöhter geopolitischer Risiken zeigen sich die Ölpreise heute schwächer. Auslöser sind Signale einer möglichen Deeskalation zwischen den USA und Iran, während die laufenden Gespräche in der Türkei von den Märkten aufmerksam verfolgt werden. Ein Scheitern der Verhandlungen könnte die Risikoprämien jedoch rasch wieder ansteigen lassen.

Zusätzlichen Druck auf die Rohstoffmärkte brachte die Ernennung von Kevin Warsh zum neuen Vorsitzenden der US-Notenbank. Warsh gilt als geldpolitisch konservativ und US-Dollar-freundlich, was eine Verkaufswelle bei in Dollar gehandelten Rohstoffen wie Gold und Silber auslöste.

Trotz der gleichzeitigen Aufstockung der US-Militärpräsenz im Nahen Osten überwiegt kurzfristig eine leichte Marktentspannung. Die Risikofaktoren…

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Marktkommentar 28.01.2026

Trotz der extremen Kältewelle in Nordamerika wird der Ölpreis leicht schwächer gehandelt. Eine flächendeckende Schneelage in weiten Teilen der USA hat den Strassenverkehr deutlich reduziert und damit die Treibstoffnachfrage belastet. Zusätzlich meldete die US-Transportsicherheitsbehörde TSA für den 25. Januar ein Fünfjahrestief bei den Passagierzahlen, was auf eine nachlassende Nachfrage im Flugverkehr hindeutet.

 

In Europa richtet sich der Blick auf Frankreich, wo die Gewerkschaft CGT ab heute einen 24-stündigen Streik in mehreren Anlagen von Total angekündigt hat. Die Arbeitsniederlegung dürfte den Betrieb spürbar beeinträchtigen, einschliesslich eines Stopps der Beladungen in grossen Raffinerien wie Gonfreville (246.900 Barrel pro Tag), und könnte weitere Lieferketten stören.

Im…

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Marktkommentar 20.01.2026

Die Ölpreise bewegen sich weiterhin in einem vorsichtig bullischen Trendkanal. Marktteilnehmer agieren jedoch zurückhaltend und verfolgen die politischen Entwicklungen aufmerksam. Im Fokus steht insbesondere die mit Spannung erwartete Rede von Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Zwar wird im Zusammenhang mit möglichen Zolldrohungen derzeit davon ausgegangen, dass Rohöl nicht betroffen sein dürfte, belastbare Prognosen bleiben in diesem Umfeld jedoch spekulativ.

Unterstützung erhalten die Notierungen durch einen schwächeren US-Dollar, der die Handelsaktivität belebt und preisstützend wirkt. Zusätzlich sorgen besser als erwartete Konjunkturdaten aus China, insbesondere beim BIP, für positive Impulse auf der Nachfrageseite.

Für zusätzlichen Rückenwind könnte eine angekündigte…

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Marktkommentar 13.01.2026

Die Finanzmärkte reagieren weiterhin äusserst sensibel auf politische Äußerungen von US-Präsident Trump. Insbesondere Ankündigungen zu Zöllen oder militärischen Operationen führen regelmässig zu kurzfristigen, teils starken Preissprüngen an den Börsen.

Am Ölmarkt bleibt die strukturelle Angebotsseite angespannt. Venezuela verfügt zwar über die weltweit grössten bestätigten Ölreserven, doch Korruption und jahrelange Misswirtschaft haben die Förderung von rund 3,4 Mio. Barrel pro Tag auf unter 1 Mio. Barrel einbrechen lassen. Die Wiederherstellung der Produktionskapazitäten würde Investitionen von schätzungsweise rund 100 Mrd. US-Dollar erfordern und ist kurzfristig nicht realistisch.

Zunehmend rücken zudem geopolitische Entwicklungen rund um den Iran in den Fokus der Märkte. Eskalationen…

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Marktkommentar 06.01.2026

Die Börsen reagierten auf das Eingreifen der USA in Venezuela leicht bullisch. Die Ernennung von Delcy Rodríguez zur amtierenden Präsidentin wird von den Märkten als stabilisierender Faktor interpretiert. Bloomberg hebt sie als potenziell einflussreiche Akteurin im Ölsektor hervor, mit der Bereitschaft zur Kooperation mit den USA - ein Aspekt, der insbesondere für den Energiemarkt unterstützend wirkt.

Parallel bleiben die Friedensbemühungen im Russland-Ukraine-Konflikt im Fokus. Mögliche Marktimpulse hängen massgeblich vom Fortschritt konkreter Verhandlungen ab.

Insgesamt zeigt sich weiterhin ein Umfeld hoher kurzfristiger Volatilität, da die Märkte stark und teils überproportional auf neue Nachrichten reagieren.

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Marktkommentar 23.12.2025

Der mehrwöchige Abwärtstrend bei den Ölpreisen wurde gestoppt.

Die USA verschärfen den Druck auf Venezuela und streben faktisch eine Blockade der Ölexporte an; mehrere Tanker wurden beschlagnahmt.

Venezuela produziert rund 600’000 Fass / Tag, der Grossteil geht nach China – potenzielle Angebotsrisiken nehmen zu.

Zusätzliche Unterstützung kommt von anhaltenden Drohnenangriffen auf energiebezogene Infrastruktur.

Insgesamt überwiegen kurzfristig die aufwärtsgerichteten Preisrisiken.

 

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familien ein friedliches Weihnachtsfest bei bester Gesundheit.

Ihr Conrad-Storz Team

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Marktkommentar 16.12.2025

Die Ölpreise sind in einem ruhigen Marktumfeld gefallen und haben zuletzt ein vorläufiges Jahrestief erreicht. Belastend wirken schwächere konjunkturelle Nachrichten sowie die Tatsache, dass das Förderangebot steigt, während die Nachfrage hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Am Rohölmarkt wird geschätzt, dass China im November die niedrigen Preise genutzt hat, um seine Rohölbestände um rund 1,88 Mio. Fass pro Tag zu erhöhen und strategische Reserven aufzubauen. Die jüngsten Konjunkturdaten zeigen jedoch, dass sich das wirtschaftliche Momentum im November deutlich abgeschwächt hat, insbesondere durch eine spürbare Verlangsamung der Konsumausgaben.

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Marktkommentar 09.12.2025

Bei den fundamentalen Aussichten über die Preisentwicklung hat sich nichts geändert. Die globale Ölproduktion steigt, sowohl bei Nicht-OPEC-Ländern als auch bei OPEC, sodass das Angebot das aktuelle Nachfragewachstum übersteigt. In vielen grossen Volkswirtschaften ist die Nachfrage geringer als erwartet insbesondere bei China und anderen Schwellenländern.

Gestützt werden die Notierungen durch mangelnde Fortschritte bei den Friedensgesprächen in der Ukraine und in der Erwartung, dass die FED morgen die Zinsen senken wird. Auch die Preise sind höher, nachdem bekannt wurde, dass das OPEC-Angebot im November trotz einer Vereinbarung zur Erhöhung der Versorgung tatsächlich gesunken ist.

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Marktkommentar 03.12.2025

Der baerishe Markt herrschte auch in der letzten Woche in Erwartung einer Deeskalation im Krieg in der Ukraine. Nach den neusten Nachrichten ist jedoch noch kein Ende der Auseinandersetzungen kurzfristig zu erwarten. Auch im Terminmarkt ist noch keine Erwartung eines Friedensabkommens zu sehen. Ukrainische Angriffe auf Russisch verbundene Öltanker verschärfen die Spannungen zusätzlich in der Region.

Eine zu erwartende Überproduktion, sowie schwächelnde Wirtschaft-Daten drücken die Notierungen an den Börsen. Die allgemeinen Aussichten tiefere Preise sind intakt.

In Europa haben zahlreiche Raffinerien ihre Herbstwartungen abgeschlossen und sind wieder mit voller Kapazität am Markt

Insgesamt bleiben die Aussichten für einen baerischen Markt weiter bestehen.

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Marktkommentar 25.11.2026

Das ganze Augenmerk des Handels richtet sich auf die Friedensverhandlungen Ukraine / Russland in Genf. Eine Einigung wird sich vermutlich auch auf die Sanktionen gegen Russland auswirken, wonach mit dem Öffnen des Markts mehr Öl fliessen wird.

Preisstützend könnte eine im Gespräch stehende Zinssenkung des Fed in den USA haben.

Der Grundtrend zu tieferen Ölpreisen wird weiter anhalten, abgesehen von möglichen Reaktionen bei einer Nichteinigung der Verhandlungen in Genf.

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Marktkommerntar 18.11.2025

  • Nach fundamentale Einschätzung sollen Ölpreise in den nächsten Monaten dank Erwartung eines drohenden Überangebots fallen.
  • In der wichtigen russishe Noworossijsk-Verladestation sind  die Schäden durch ukrainische Drohnen nicht so gravierend wie befürchtet, Tanker können wieder beladen werden.
  • Die US-Sanktionen wirken,  russische Ölexporte, Russland bietet Rohöl mit erheblichen Rabatten im Weltmarkt an.
  • Nach zehnwöchigem Revisionsunterbruch läuft Europas größte Raffinerie in Rotterdam wieder an.
  • Hohe, schwankende Volatilität bleibt bestehen; geopolitische Ereignisse können in beide Richtungen die Preise stark beeinflussen.

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Matktkommentar 12.11.2925

Deutliche Marktreaktionen auf geopolitische Entwicklungen

 

Die jüngsten US-Sanktionen sowie die erfolgreichen ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Raffinerien zeigen nun spürbare Auswirkungen auf die internationalen Energiemärkte. Der erhebliche Ausfall russischer Raffineriekapazitäten über nahezu alle Mineralölprodukte hinweg führt auch im europäischen Handel zu merklichen Preissteigerungen. Besonders beim Gasöl kam es innerhalb weniger Stunden zu Preissprüngen zwischen 4 und 11 Prozent.

In den USA richtet sich der Blick heute auf das Repräsentantenhaus, wo über eine baldige Beendigung des aktuellen Government Shutdowns abgestimmt werden soll. Eine Einigung könnte kurzfristig für Entspannung an den Finanzmärkten sorgen.

Unterdessen hat die Huthi-Gruppe signalisiert, ihre…

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Marktkommentar 04.11.2025

Die letzten Wirtschaftsdaten der USA, wie auch von Europa zeigen eine Verlangsamung der Wachstumsdynamik. Dies gilt auch für die chinesischen Produktionsdaten, die unter den Erwartungen liegen.

Die OPEC+ hat sich am Wochenende darauf geeinigt hat, im Dezember die Produktionskürzungen von 137.000 Fass pro Tag rückgängig zu machen. Zusätzlich wollen sie auch die gelplante Quote des 1. Quartals im nächsten Jahr aussetzen. Ein klares Zeichen, dass sich die Produzenten jetzt auch zur Überproduktion Gedanken machen.

Die fundamentalen Daten zeigen nach abwärts, die geopolitische Ereignisse sind Faktoren, die immer noch ein Risiko darstellen.

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Marktkommentar 28.10.2025

Die Preisentwicklung der vergangenen Woche verdeutlichte die weiterhin instabile Marktlage am Ölmarkt. Neben den Fördermengen erwiesen sich vor allem die Verarbeitungskapazitäten in den Raffinerien als preisbestimmender Faktor.

Ein unerwarteter, massiver Ausfall der Al-Zour-Raffinerie in Kuwait – mit einer Kapazität von rund 600‘000 Fass pro Tag und bedeutend für die europäischen Mineralölimporte – führte zu einem kurzfristigen, deutlichen Preisanstieg.

Trotz dieser Störung bleibt die fundamentale Marktsituation unverändert: Für das kommende Quartal wird weiterhin ein Rohölüberangebot erwartet. Entsprechend dürfte der Markt von erhöhter Volatilität geprägt bleiben, wobei geopolitische Entwicklungen weiterhin eine zentrale Rolle spielen.

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Marktkommentar 21.10.2025 *

  • Die Preisentwicklung am Ölmarkt bleibt uneinheitlich. Ein anhaltend hohes Angebot seitens der OPEC+ trifft auf eine nachlassende globale Nachfrage, was insgesamt preisdämpfend wirkt.
  •  
  • Ukrainische Angriffe auf russische Ölanlagen zeigen erneut Wirkung. Der jüngste Ausfall der Nowokuivyske-Raffinerie führte zu einer vollständigen Produktionsunterbrechung. Infolge der reduzierten russischen Produktproduktion steigen die Preise für bestimmte Ölprodukte regional spürbar an.
  •  
  • Auf makroökonomischer Ebene zeigen sich Anzeichen einer Abschwächung der globalen Leistungsbilanzen.
  •  
  • Die geopolitischen Spannungen bleiben derzeit vergleichsweise gering, was den Markt tendenziell bearish beeinflusst.

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Marktkommentar 21.10.2025


Disclaimer

Die in diesem Marktbericht enthaltenen Aussagen geben die aktuelle Markteinschätzung von Conrad-Storz AG wieder.

Die Informationen stellen keine Beratung bzw. Empfehlung zum Kauf bzw. Verkauf von Brenn- oder Triebstoffen dar. Für die Richtigkeit und/oder Vollständigkeit der Informationen können wir keine Gewähr übernehmen. Alle Angaben hinsichtlich der Preisentwicklung sind indikativer Natur, beziehen sich auf die Vergangenheit und erlauben keine garantierten Prognosen für die Zukunft.

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