Marktkommentare

Marktkommentar 29.09.2026
Die Preise für Mineralölprodukte bewegen sich in Europa auf hohem Niveau seitwärts. In den USA ist der Dieselpreis auf 6,45 USD je Gallone gestiegen. Gleichzeitig treten in Ländern wie Brasilien, Libyen und Teilen Afrikas erste Versorgungsengpässe auf.
Laut IEA-Direktor Fatih Birol gehört Europa derzeit zu den Regionen, die den Risiken am Dieselmarkt besonders ausgesetzt sind. Auch die physischen Rohölmärkte bleiben angespannt. Das globale Marktdefizit wird auf rund 1 bis 2 Mio. Barrel pro Tag geschätzt.
Die Umleitung saudischen Rohöls nach Europa über längere und ineffizientere Schifffahrtsrouten bindet deutlich mehr Tankerkapazität. Kurz- bis mittelfristig ist hier kaum mit einer Entspannung zu rechnen.
Für die Schweiz bleibt insbesondere die Heizöl-Feinverteilung angespannt. Die…
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Marktkommentar 22.09.2026
Die geopolitischen Spannungen bleiben hoch. Die FED erhöhte vergangene Woche den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75–4,00 %, um dem anhaltenden Inflationsdruck entgegenzuwirken.
Die weltweiten Dieselpreise befinden sich auf Rekordniveau. In den USA überschritten die Dieselpreise erstmals die Marke von 6 USD je Gallone. Die hohen Treibstoffkosten erhöhen den politischen Druck vor den Midterm-Wahlen. Ein möglicher Exportstopp für raffinierte Produkte wird diskutiert und könnte die internationale Versorgung zusätzlich verknappen.
Die tiefen Rheinpegel verteuern weiterhin die Versorgung der Schweiz mit Treib- und Brennstoffen. Eine nachhaltige Entspannung durch ergiebige Niederschläge ist derzeit nicht absehbar.
Der logistische Engpass bei der Heizöl-Feinverteilung bleibt vor der…
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Marktkommentar 15.09.2026
Die Transportprobleme für Rohöl und Mineralölprodukte rund um Saudi-Arabien haben sich erneut verschärft. Die Offensive der vom Iran unterstützten Huthi-Kämpfer im Umfeld der strategisch wichtigen Bab-al-Mandeb-Strasse erhöht die Risiken für den Schiffsverkehr im Roten Meer.
Die Ost-West-Pipeline, über die Saudi-Arabien einen Teil seiner Ölexporte vom Persischen Golf zum Roten Meer umleiten kann, musste aufgrund der Angriffe vorübergehend geschlossen werden. Damit fällt eine wichtige Ausweichroute für den Öltransport weg.
Gleichzeitig schrumpfen die verfügbaren Versorgungspuffer. Öl auf Tankern, Lagerbestände und strategische Reserven können kurzfristige Lieferausfälle abfedern, nehmen jedoch mit zunehmender Inanspruchnahme ab. Dadurch steigt die Empfindlichkeit des Marktes gegenüber…

Marktkommentar 08.09.2026
Die Spannungen rund um der Strasse von Hormus haben sich erneut verstärkt. Auf einen Raketenangriff aus dem Iran erwiderten die USA mit dem Ausschalten von drei Tanker die für den Iran eingesetzt waren. Die globalen Energiemärkte stehen vor einer langwierigen Phase der geopolitischen Spannungen, Schifffahrtsrisiken und Einschränkungen im beliefern von Raffinerien. Auch die Huthis-Rebellen im Jemen starteten einen weiteren Angriff auf eine Ölraffinerie in Saudi-Arabien.
"Laut einem Markt-Kenner konsumieren wir ständig den weltweit existierenden Überschuss auf und sind heute schon praktisch ganz unten in unseren Vorräten. Besonders findet man bei den Dieselvorräten ein grosses Defizit, eine Situation welche sich heute schon auf den Markt beeinflusst.
Die entscheidende Frage lautet: Jetzt…
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Marktkommentar 01.09.2026
International
Die internationalen Energiemärkte bleiben von den kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und in der Ukraine geprägt. Weitere Freigaben strategischer Ölreserven begrenzen derzeit den Aufwärtsdruck auf die Rohölpreise. Jede weitere geopolitische Eskalation dürfte jedoch die Volatilität deutlich erhöhen.
An der US-Golfküste hält die Hurrikansaison an. Der aktuelle Tropensturm Edouard dürfte die Raffineriekapazitäten nur geringfügig beeinträchtigen. Ein stärkerer Hurrikan in den kommenden Wochen könnte jedoch erneut erhebliche Teile der US-amerikanischen und damit auch der global verfügbaren Raffineriekapazität aus dem Markt nehmen.
Die Preise für Mineralölprodukte wie Diesel, Heizöl und Benzin haben sich zunehmend vom Rohölpreis entkoppelt. Gleichzeitig verteuert…
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Marktkommentar 25.08.2026
Die Ölpreise sind erneut unter Druck geraten, nachdem die USA ihren Sanktionsplan gegenüber dem Iran vorgestellt haben. Der Markt reagiert auf den Vorstoss Washingtons, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran zu erhöhen, bislang weitgehend gelassen. Die angekündigten Massnahmen werden derzeit als wenig marktbewegend eingeschätzt. Zudem bestehen Zweifel, ob die USA Sanktionen gegenüber China, dem wichtigsten Handelspartner Irans, wirksam durchsetzen können.
Gleichzeitig dauern die kriegerischen Auseinandersetzungen und die Angriffe auf russische Ölanlagen an. Auch die Angriffe auf den Schiffsverkehr im Roten Meer bleiben ein potenzielles Risiko für die globalen Lieferketten und könnten bei einer Eskalation erneut zu höheren Risikoaufschlägen führen.
Unterdessen verbessern sich in Europa…
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Marktkommentar 18. 08, 2026
Die beiden Hauptthemen des Jahres 2026 – die Iran-Krise und der Russland-Ukraine-Krieg – bestimmen weiterhin das Preisgeschehen an den Ölmärkten. Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen führen zu empfindlichen Unterbrechungen von Lieferketten und sorgen für zusätzliche Unsicherheit bei der globalen Ölversorgung.
Im oberen Rheingebiet, in Süddeutschland und der Schweiz bleibt die Versorgung durch die tiefen Rheinpegel erschwert. Der Rhein bei Kaub ist weiterhin für die Schifffahrt praktisch nicht passierbar; der Wasserstand lag heute Morgen bei lediglich rund 5 cm. Die eingeschränkten Transportkapazitäten belasten die Logistik und halten die Inlandspreise für Heizöl und Treibstoffe auf erhöhtem Niveau.
Die warme Witterung hat die Nachfrage nach Heizöl und die Bestelltätigkeit…
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Marktkommentar 11.08.2026
Mehrere Ankündigungen der Trump-Regierung über ein mögliches baldiges Friedensabkommen mit dem Iran liess die Ölpreise in der vergangenen Woche deutlich fallen. Die inzwischen bekannten Bedingungen Teherans zeigen jedoch, dass von einem konkreten Abkommen vorerst nicht ausgegangen werden kann. Insbesondere die Nutzung der Strasse von Hormus bleibt politisch und sicherheitstechnisch problematisch. Entsprechend ziehen die Ölpreise wieder an.
Die europäischen Raffinerien haben sich weitgehend auf die veränderten Rohölströme eingestellt. Lieferungen aus den USA, Kasachstan, der Nordsee, Westafrika und Lateinamerika ersetzen einen Grossteil der bisherigen Mengen aus dem Nahen Osten. Ein kleiner Teil saudischen Rohöls erreicht Europa weiterhin über das Rote Meer.
Die schnelle Anpassung der…
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Marktkommentar 04.08.2026
Die Ölpreise stehen unter Druck, getragen von der Hoffnung der Finanzmärkte auf eine diplomatische Annäherung im Nahen Osten. Auslöser sind Spekulationen über ein mögliches Abkommen mit dem Iran, obwohl Teheran zuletzt erklärte, ausschließlich mit Oman verhandeln zu wollen und derzeit keine Gespräche mit Washington zu planen. Derartige Aussagen wurden in der Vergangenheit jedoch mehrfach kurzfristig revidiert. Unverändert bleibt der Schiffsverkehr im Persischen Golf mit erhöhten Sicherheitsrisiken belastet.
Parallel dazu berät die OPEC+ über eine weitere Anhebung der Fördermengen. Die nächste richtungsweisende Entscheidung wird für den 6. September erwartet. Zwar könnten geplante Produktionssteigerungen aufgrund anhaltender Lieferstörungen im Persischen Golf nicht vollständig umgesetzt…
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Marktkommentar 28.07.2026
Die internationalen Rohölmärkte bleiben von geopolitischen Risiken geprägt. Die Kampfpause zwischen den USA und dem Iran wirkt zwar kurzfristig preisdämpfend, die Sicherheitslage im Nahen Osten bleibt jedoch angespannt.
Die Angriffe der Huthi-Rebellen auf den Schiffsverkehr im Roten Meer sowie Treffer auf Teile der saudi-arabischen West-Ost-Pipeline erhöhen das Risiko von Versorgungsunterbrechungen. Bei einer weiteren Eskalation könnte der Brent-Preis wieder über 100 US-Dollar je Barrel steigen.
Eine grosse Unbekannte sind die sinkenden globalen Rohöllagerbestände. Entsprechend reagieren die Finanzmärkte weiterhin mit hoher Volatilität auf geopolitische Nachrichten.
Begrenzte Raffineriekapazitäten, Sanktionen und Einschränkungen im Tankerverkehr sorgen für eine anhaltend feste Preise…
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Marktkommentar 22.07.2026
Die geopolitischen Risiken auf den globalen Energiemärkten bleiben erhöht. Zunehmende Spannungen in der Straße von Hormus steigern das Risiko von Unterbrechungen oder Einschränkungen der Öltransporte aus den wichtigsten Exportstaaten der Region. Dies könnte zu höheren Versicherungsprämien, steigenden Frachtraten sowie temporären Beeinträchtigungen der Hafenaktivitäten führen.
Zusätzlich verschärfen die Huthi-Rebellen im Jemen ihre Drohungen gegen den Schiffsverkehr im Roten Meer. Insbesondere Verbindungen zu Saudi-Arabien stehen im Fokus möglicher Angriffe. Dies erhöht den Risikoaufschlag für Lieferketten und Transportversicherungen und belastet die Versorgungssicherheit in der Region.
Am CPC-Terminal in Noworossijsk führte ein Drohnenangriff…
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Marktkommentar 30.06.2026
Die Situation rund um die Strasse von Hormus hat sich bislang nicht grundlegend entspannt. Trotz der optimistischen Aussagen von US-Präsident Trump bleiben die Spannungen in der Region bestehen. Aus dem Iran kommen weiterhin Signale, die auf eine selbstbewusste Haltung gegenüber dem Westen hindeuten. Medienberichten zufolge prüfen Iran und Oman zudem Möglichkeiten, den Schiffsverkehr durch die Meerenge stärker zu kontrollieren und Gebühren für die Durchfahrt zu erheben.
Sollten zusätzliche Hürden oder Mautgebühren eingeführt werden, könnten sich die Transportkosten für Rohöl und Mineralölprodukte erhöhen. Gleichzeitig würden die ohnehin gestiegenen Risiken für Tanker in der Region voraussichtlich zu höheren Versicherungsprämien führen. Beides hätte das Potenzial, die Lieferketten…
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Marktkommentar 23.06.2026
Die Preise für Mineralölprodukte stehen aktuell unter Druck. Auslöser ist die Entscheidung der USA, Iran erstmals seit Jahrzehnten eine weitreichende Ausnahmegenehmigung für den Verkauf von Rohöl und Petrochemieprodukten bis zum 21. August zu gewähren. Die Regelung umfasst nicht nur unbegrenzte Exportmengen, sondern erlaubt auch Transaktionen in US-Dollar sowie Geschäfte mit US-amerikanischen Handelshäusern.
Hintergrund sind die zuletzt erzielten Fortschritte in den Verhandlungen zwischen Washington und Teheran. Dabei wurden neben einer Lockerung der Sanktionen gegen iranische Ölexporte auch Fragen zur Sicherheit der Schifffahrtsrouten in der Strasse von Hormus erörtert.
Die Rohölmärkte reagierten entsprechend mit Preisabschlägen. Marktteilnehmer rechnen damit, dass zusätzliche iranische…
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Marktkommentar 16.06.2026
Die laufenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran nähren die Hoffnung auf eine schrittweise Normalisierung der Beziehungen. Solange jedoch wesentliche Vertragsdetails ungeklärt bleiben, dürften positive Impulse für die Rohölpreise begrenzt sein.
Vor diesem Hintergrund hat Goldman Sachs seine Preisprognosen angepasst und rechnet angesichts einer möglichen Erholung des Angebots aus der Golfregion mit etwas geringerem Aufwärtsdruck. Gleichzeitig wirken bestehende Lagerbestände sowie strategische Reserven stabilisierend, sodass sich der Markt derzeit eher in einer Phase der Stabilisierung als des weiteren Defizitaufbaus befindet.
Geopolitische Risiken bleiben jedoch ein wesentlicher Einflussfaktor. Der bestätigte Drohnenangriff auf Jaroslawl im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt…
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Marktkommentar 09.06.2026
Nach einem turbulenten Wochenende im Nahen Osten haben sich die geopolitischen Spannungen zunächst etwas beruhigt. Die Risikoprämien an den Energiemärkten sind entsprechend zurückgekommen, was sich in sinkenden Preisen widerspiegelt. Gleichzeitig bleibt die Lage fragil, da weiterhin keine substantiellen Fortschritte in den Gesprächen zwischen den USA und Iran erkennbar sind.
Analysten der Saxo Bank weisen darauf hin, dass insbesondere eine mögliche Schliessung der Strasse von Hormus die globalen Energiemärkte erheblich verengen würde. Ein solches Szenario würde das ohnehin knappe Angebot deutlich verschärfen und das Zeitfenster für physische Engpässe weiter verkürzen. Zwar könnte eine nachlassende Nachfrage kurzfristig etwas entlastend wirken, strukturell bleibt das Risiko jedoch…
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Marktkommentar 02.06.2026
In einem volatilen Markt stehen die Ölpreise derzeit unter Druck. Widersprüchliche Nachrichten zu den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran sorgen für Verunsicherung. Einerseits wird berichtet, dass keine weiteren Verhandlungen stattfinden sollen, solange die iranische Forderung nach einem Stopp der israelischen Militäroperationen im Libanon und im Gazastreifen nicht erfüllt wird. Andererseits erklärte US-Präsident Trump, die Gespräche mit iranischen Führungspersönlichkeiten würden „mit rasantem Tempo“ fortgesetzt.
Die weitere Entwicklung des Ölpreises wird damit weiterhin stark von Schlagzeilen rund um die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran beeinflusst.
Unterstützung erhalten die Preise zudem durch anhaltende ukrainische Angriffe auf russische Ölanlagen. Darüber hinaus wächst…
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Marktkommentar 26.05.2026
Die amerikanischen Zusicherungen über baldige Friedensgespräche mit dem Iran liessen die Ölpreise zunächst sinken. Die Angriffe der vergangenen Nacht auf iranische Stellungen sprechen jedoch eine andere Sprache. Gleichzeitig zeigt Iran mit den erteilten Durchfahrtsbewilligungen, dass Teheran die Kontrolle über die Lage behalten will und keinerlei Eile für einen Friedensplan erkennen lässt.
Fakt bleibt, dass die globalen Öllagerbestände weiter sinken. Es verbleibt die Versorgung aus den USA durch Schieferöl, neu auch aus den im Aufbau liegenden Anlagen in Westafrika sowie die kriegsbedingt erschwerte Versorgung aus Russland.
Die Ölpreise dürften deshalb weiterhin auf hohem Niveau bleiben, wobei sich die Brent-Notierungen im Bereich von rund 100 Dollar pro Fass bewegen könnten. Kurzfristig…
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Marktkommentar 19.05.2026
Präsident Trump will jetzt ernsthaft mit dem Iran verhandeln und legt vorläufig einen neuen Angriff auf den Iran auf Eis. Neuigkeiten, die den Preisanstieg der Notierungen bremsen könnten, bleiben abzuwarten. Zudem verlängerten die USA bis zum 17. Juni die Ausnahmegenehmigung für den Kauf von russischem Öl, das bereits auf Tankern verladen ist.
Ein unterschätzter Überschuss an Rohöl, der in Lagertanks und an Bord von Schiffen gelagert wurde, hat die Nachschubverluste abgefedert, als die Versorgung durch das Persische Golf vor zweieinhalb Monaten geschlossen wurde. Diese Mengen schwinden nun in hohem Tempo. Der Abbau privater Lagerbestände und staatlicher strategischer Reserven sowie ein durch die hohen Preise bedingter Nachfragerückgang haben Zeit verschafft und verhindert, dass die…
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Marktkommentar 12. 05. 2026
Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit, ob bald ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran vereinbart wird, bleiben die Ölpreise fest. Die Märkte schwanken zwischen der Hoffnung auf ein Abkommen und der Bedrohung erneuter Aggression.
Der Markt verliert wöchentlich rund 100 Millionen Fass Öl, solange die Straße von Hormus geschlossen bleibt. Die Fünfjahresdurchschnittsbestände von 5’941’000 Tonnen in der ARA-Region (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) sanken um 24,56%.
JP Morgan warnte, dass Brent-Rohöl für einen Großteil des Jahres 2026 im niedrigen 100-Dollar-Bereich bleiben wird, selbst wenn die Straße von Hormus geöffnet wird, aufgrund erschöpfter Bestände und logistischer Engpässe.
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Marktommentar 28.04.2026
- Die Straße von Homuz ist nun seit zwei Monaten geschlossen und es zeichet sich noch keine Lösung zu einer Lösung ab, um den US- iranischen Konflikt zu beenden. Laut ENI wird der Krieg eine grössere und nachhaltigere Auswirkung auf die Öl- und Gaspreise haben als erwart.
Irans Angriffe auf die Energieinfrastruktur und ein Schiffsengpass Hormus haben einen weltweiten Wettlauf um Öl ausgelöst und einigen westlichen Ölunternehmen grosse Einnahmen gekostet. Laut WSJ setzen Grosse Ölkonzerne Milliarden Bertäge ein um neue Öl und Gasquellen ausserhalb der Golfregion zu erschliessen. Exxon sucht in Nigerias Tiefwasserölfelder, Chevron will seine Präsenz in Venezuela ausweiten BPkauft Anteile an Ölblöcken vor der Küste Namibias, undTotalEnergien TTE hat einen Explorationsvertrag mit der Türkei…

Marktkommentar 21.04.2026
Die Termine für mögliche Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran werden weiterhin täglich verschoben. Dennoch wirkt bereits die grundsätzliche Gesprächsbereitschaft beider Seiten preis dämpfend und hält die Ölnotierungen auf einem moderat niedrigeren Niveau.
Zusätzliche Entlastung kommt vom Ölangebot: Russisches Rohöl, das infolge von US-Sanktionen zeitweise vom internationalen Handel ausgeschlossen war, gelangt inzwischen teilweise wieder auf den Markt. Parallel dazu werden alternative Versorgungswege etabliert, die das globale Angebotsdefizit um einige Prozentpunkte reduzieren könnten.
Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage angespannt. Im Umfeld der strategisch wichtigen Strasse von Hormus agieren weiterhin vom Iran unterstützte Milizen, die vom Irak aus Raketenangriffe…
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Marktkommentar 14.004.2026
Die jüngste, erfolglose Gesprächsrunde zwischen den USA und Iran hat die Unsicherheit an den Energiemärkten zunächst erhöht. Gleichzeitig wird bereits über eine zweite Verhandlungsrunde diskutiert, was die Hoffnung auf eine mögliche Entspannung der Lage und insbesondere eine Öffnung der strategisch wichtigen Strasse von Hormus nährt.
Schon kleinste diplomatische Fortschritte könnten spürbare Auswirkungen auf den Ölmarkt haben: Ein Abbau geopolitischer Risiken dürfte zu einem deutlichen Rückgang der Rohölpreise führen, nachdem diese zuletzt stark von Unsicherheitsprämien getrieben waren.
Aktuell bleibt die Situation jedoch angespannt. Berichten zufolge versucht die US Navy mit rund 15 Kriegsschiffen, die Passage durch die Meerenge einzuschränken. Gleichzeitig versuchen mehrere Schiffe,…
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Marktkommentar 08.04.2026
Die temporäre Wiederöffnung der Strasse von Hormus hat den Ölmarkt zunächst deutlich beruhigt. Die Risikoaufschläge, die aufgrund möglicher Lieferunterbrechungen aufgebaut wurden, haben sich rasch abgebaut, wodurch die Notierungen auf Vorkrisenniveau zurückgefallen sind. Kurzfristig überwiegt damit die Entspannung.
Allerdings bleibt die Situation fragil. Die auf 14 Tage begrenzte Vereinbarung schafft lediglich ein Zeitfenster, ohne nachhaltige Planungssicherheit. Gleichzeitig befinden sich weiterhin zahlreiche Tanker im Persischen Golf oder warten auf Durchfahrt, während beschädigte Verladeanlagen die Normalisierung der Lieferketten verzögern. Dadurch dürfte der physische Markt angespannt bleiben, selbst wenn die Preise aktuell nachgegeben haben.
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Marktkommentar 30.03.2026
Die Ölpreise steigen derzeit deutlich, da anhaltende Befürchtungen über eine weitere Eskalation im Nahen Osten die Märkte verunsichern. Die USA haben ihren Truppenbestand in der Region erheblich verstärkt. Das Wall Street Journal berichtete heute Morgen, dass Präsident Trump eine Operation erwägt, um Irans Uranbestände zu beschlagnahmen und die Insel Kharg zu übernehmen, den wichtigsten iranischen Ölexportterminal.
Ein weiteres geopolitisches Nadelöhr für die Schifffahrt ist die Bab-el-Mandeb-Meerenge, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet. Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen warnen Tanker davor, die Meerenge zu passieren, und drohen damit, Schiffe zu beschießen. Dadurch könnten Lieferungen in Richtung Osten gezwungen sein, einen deutlich längeren Umweg zu nehmen –…
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Marktkommentar 24.03.2026
Die Nervosität am Markt zeigt sich in den panikartigen Kursbewegungen, die auf politische Entscheidungen folgen. Die Rohöl-Benchmarks waren am Montag stark eingebrochen, dies nachdem Präsident Trump Angriffe auf iranische Energieinfrastruktur verschoben hatte. Laut einem Bericht des Wall Street Journal nähern sich Verbündete der USA im Persischen Golf einer Beteiligung am Konflikt gegen Iran an – eine Meldung, die die Ölnotierungen wieder ansteigen lässt.
Analysten erwarten jedoch auf absehbare Zeit keinen Rückgang auf ein Preisniveau von 60 bis 70 US-Dollar pro Fass (Brent). Im bisherigen Verlauf des Konflikts wurde zu viel zerstört, als dass kurzfristig eine Rückkehr zu normalen Handelsbeziehungen möglich wäre. Die Ölpreise dürften daher kurzfristig über 100 US-Dollar je Barrel bleiben,…
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Marktkommentar 17.03.2026
Nach einer kurzen Verschnaufpause der Ölmarkt-Notierungen, hervorgerufen durch eine Erlaubnis für zwei oder drei Tanker die Meerenge auf dem Weg nach Indien zu durchfahren, steigen die Notierungen erneut.
Preisbestimmend im Mineralölhadel ist die weitere Entwicklung in der Strasse von Hormus, das Nadelöhr wo rund 20% des globalen Öl-Angebot auf den Markt gelangen. Laut Goldman Sachs verursacht der Konflikt im Nahen Osten die grösste Ölexport-Störung aller Zeiten, wobei sich Raffinerieprodukte stärker verteuern als Rohöl.
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Marktkommentar 10.03.2026
Nach den Schockmeldungen am vergangenen Wochenende über eine mögliche Schliessung der Strasse von Hormus, sind die Ölnotierungen wieder gefallen. Die anfänglichen Panikreaktionen wichen zunehmend einer nüchternen, realpolitischen Einschätzung. Ankündigungen, dass stra1tegische Reserven in verschiedenen Staaten auf den Markt gebracht werden könnten, haben die Märkte zusätzlich beruhigt.
Die Referenzsorten Brent-Rohöl und West Texas Intermediate (WTI) gaben zwischen 7 und 8 Prozent nach. Beide Sorten hatten zuvor kurzfristig den höchsten Stand seit 2022 erreicht, nachdem die Spannungen im Nahen Osten eskaliert waren.
Der Markt reagiert zudem auf die Aussage von Donald Trump, dass der Krieg mit dem Iran „sehr bald enden wird“.
Im Handel zeigt sich dies in sinkenden Risikoprämien von rund 8…
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Marktkommentar 03.03.2026
Nach dem Scheitern der Verhandlungen ist heute der vierte Tag seit dem israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran. Die Eskalation hat zu einem deutlichen Preisanstieg bei Rohöl sowie sämtlichen Mineralölprodukten geführt. Ein Ende der Spannungen ist derzeit nicht absehbar.
Die Versorgungslage in Europa präsentiert sich weiterhin stabil. Physische Engpässe bestehen aktuell nicht. Allerdings verschiebt sich der Fokus des Marktes: Statt der lange diskutierten Überproduktion rücken nun Sicherheitsaspekte in den Vordergrund – insbesondere die Risiken entlang der Transportwege und die damit verbundenen stark steigenden Versicherungsprämien.
Zusätzliche Unterstützung erhalten die Preise durch die Ankündigung Irans, Tanker in der Strasse von Hormus angreifen zu wollen. Diese Drohungen…
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Marktkommentar 24.02.2026
Die Volatilität bleibt hoch – klassische Angebots-/Nachfragemuster treten angesichts der geopolitischen und handelspolitischen Unsicherheiten in den Hintergrund.
Im Rohstoffmarkt – ob Metalle oder Öl – dominieren derzeit politische Faktoren, insbesondere die wechselhafte US-Zollpolitik. Fundamentale Daten verlieren kurzfristig an Wirkung, während politische Entscheidungen unmittelbare Preisreaktionen auslösen.
Im Ölmarkt zeigt sich ein gemischtes Bild. Händler richten ihren Fokus auf die Gespräche zwischen den USA und dem Iran am 26. Februar. Der weitere Verlauf hängt stark davon ab, wie sich die innenpolitische Abstimmung innerhalb der US-Regierung entwickelt – insbesondere zwischen Präsident Donald Trump und seinem Beraterkreis.
Mögliches Szenarien sind:
Annäherung / Lockerung von…
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The statements contained in this market report reflect the current market assessment of Conrad-Storz AG.
The information does not constitute advice or a recommendation to buy or sell fuels or propellants. We cannot assume any liability for the correctness and/or completeness of the information. All information regarding price developments is of an indicative nature, refers to the past and does not permit any guaranteed forecasts for the future.












Marktkommentar 06.10.2026
Nach der hohen Volatilität der vergangenen Woche hat sich der Ölmarkt leicht beruhigt. Die Lage am Roten Meer hat sich verbessert, und auch der Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus konnte wieder ausgeweitet werden. Die extrem hohen Tankerraten von rund 1,2 Mio. USD pro Tag halten die Transportkosten und damit die Preise jedoch weiterhin hoch.
Saudi-Aramco-CEO Amin Nasser warnt, dass der Wiederaufbau der erschöpften Lagerbestände bis zu zwei Jahre dauern könnte. Seit Beginn der Unterbrechungen durch Hormus seien zudem fast 3 Mrd. Barrel Öl ausgefallen. Die Freigabe strategischer Reserven konnte nur vorübergehend entlasten.
Trotz der aktuellen Marktberuhigung bleibt die Versorgungslage angespannt. Rohöl- und Produktmärkte dürften bis zu einer vollständigen Normalisierung des…
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