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Nach der jüngsten Rally infolge erhöhter geopolitischer Risiken zeigen sich die Ölpreise heute schwächer. Auslöser sind Signale einer möglichen Deeskalation zwischen den USA und Iran, während die laufenden Gespräche in der Türkei von den Märkten aufmerksam verfolgt werden. Ein Scheitern der Verhandlungen könnte die Risikoprämien jedoch rasch wieder ansteigen lassen.
Zusätzlichen Druck auf die Rohstoffmärkte brachte die Ernennung von Kevin Warsh zum neuen Vorsitzenden der US-Notenbank. Warsh gilt als geldpolitisch konservativ und US-Dollar-freundlich, was eine Verkaufswelle bei in Dollar gehandelten Rohstoffen wie Gold und Silber auslöste.
Trotz der gleichzeitigen Aufstockung der US-Militärpräsenz im Nahen Osten überwiegt kurzfristig eine leichte Marktentspannung. Die Risikofaktoren bleiben jedoch bestehen, sodass die Volatilität insbesondere bei Energie- und Rohstoffwerten erhöht bleiben dürfte.
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